NÖ-Frauen-Duo regiert im heimischen Fußball

Viktoria Pinther (li.) sah gegen Graz Rot. - Foto: Tom Seiss
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FUSSBALL. Die niederösterreichischen Aushängeschilder NÖSV Neulengbach und SKN St. Pölten geben sich auch auswärts keine Blöße.

FC Wacker Innsbruck – NÖSV Neulengbach 0:3 (0:2). – NÖSV: Melissa Abiral; Nicole Sauer, Nicole Konrath, Laura Wienroither; Katharina Aufhauser, Jennifer Klein, Besijana Pireci (77. Anna Egretzberger), Sandrina Sobotka; Yvonne Weilharter (60. Stefanie Kremener), Maria Gstöttner (46. Birigt Gumpenberger), Valentina Schwarzlmüller; Katharina Lichtenberger, Chanel Strasser. – Tore: Besijana Pireci (34.), Jennifer Klein (37.), Birgit Gumpenberger (55.). – Die Pflichtübung des Tabellenführers bei Wacker Innsbruck wurde locker erfüllt.  Die schnellen Treffer von Besijana Pireci und Jennifer Klein (37.) rochen bereits nach einer frühen Entscheidung für die Tabellenführer aus Niederösterreich. Die es letztlich auch war.

Trotzdem hätte die Reise nach Tirol durchaus mit einem Torfestival enden können. Doch der Tabellenführer aus dem Wienerwald zeigte sich großzügig wie selten, vergab durch Gstöttner (1.), Sobotka (6.), etwas später nochmals durch Gstöttner sowie nach der Pause durch  Gumpenberger, die einen Penatlty leichtfertig vergab, die besten Chancen und verpassten damit einen durchaus möglichen – und verdienten – Kantersieg. Sehr gut war die klare spielerische Überlegenheit und auch das Heraussspielen von tollen Möglichkeiten. Weniger gut war die Chancenauswertung. Erst gegen Spielende kam Wacker Innsbruck auf, aber vor dem Tor der Neulengbacherinnen waren dem fußballerischen Können der Tirolerinnen Grenzen gesetzt. Doch es zählen die Punkte. Und mit dem Sieg verteidigte der frühere Serienmeister weiterhin die Tabellenführung vor dem SKN St. Pölten.

Nach Campions-League-Ausrutscher klarer Sieg gegen Spielgemeinschaft

LUV Graz/DFC Leoben – SKN St. Pölten Frauen 0:4 (0:2). – SKN: Jasmin Krejc; Jennifer Pöltl (55. Gina Babicky),  Marina Georgieva, Alexandra Biroova, Adina Hamidovic; Nadine Prohaska, Mateja Zver (55. Barbara Dunst), Jasmin Eder, Claudia Wasser; Fanny Vago (63. Rafinha), Viktoria Pinther. –  Zwischen den beiden Champions League-Spielen gegen Bröndby musste Spielertrainerin Fanni Vago mit viel Gefühl agieren. Die Ersatzbank gegen LUV war daher mit viel Routine gespickt: Gina Babicky, Barbara Dunst, Isabella Kresche und Rafinha – sie standen in der Startformation beim Hinspiel gegen die Däninnen. Mit der ersten gefährlichen Chance lenkte die ungarische Spielertrainerin das Spiel in Richtung drei Zähler: Fanni Vago stellte nach 12 Minuten auf 1:0 für die Gäste aus St. Pölten. Danach war es ein weitgehend ruhiger Nachmittag für Schlussfrau Krejc. Zu Ablauf der ersten halben Stunde brachte Fanni Vago ihr Team mit 2:0 in Führung. Wenig später spielte die Ungarin einen Stanglpass auf Teamkollegin Claudia Wasser, LUV-Torfrau Lisa-Maria Scheucher rettete allerdings mit dem Fuß in höchster Not. Vor der Pause krachte sie mit Viktoria Pinther unglücklich zusammen, wofür Schiedsrichterin Senka Omerhodzic der SKN-Stürmerin Rot zeigte und sie unter die Dusche schickte. Auch für die steirische Torfrau war danach das Spiel vorbei. Für sie stand nach Seitenwechesl  Mittelfeldspielerin Clarissa Scheidlberger zwischen den Pfosten.

Selbst nach der Pause gaben die Gäste trotz einer 2:0-Führung weiterhin Vollgas. Die Defensive der Grazerinnen stand unter Dauerdruck, immer wieder versuchten es die St. Pöltnerinnen mit Bällen auf Adina Hamidovic, die über die linke Seite agierte. Nach 55 Minuten brachten der Titelverteidiger  neue Kräfte in die Partie: Gina Babicky ersetzte Jennifer Pöltl und Barbara Dunst kam für Mateja Zver. Die eingewechselte Dunst lieferte mit einer gefühlvollen Flanke sogleich auch die Vorlage zum 3:0, die Nationalteamkollegin Nadine Prohaska sicher per Kopf versenkte. Die Schlussviertelstunde begann anschließend mit dem 4:0 durch Rafinha. Sie spielte LUV-Schlussfrau aus, danach schob die Brasilianerin den Ball locker über die Torlinie.

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