„Fotofinish“ ging an Titelverteidiger Pucher Themen:Motorsport Rundum zufrieden: Titelverteidiger Max Pucher. - Foto: Walter Vogler. Von: Heinz Harauer 10. Oktober 2016 MOTORSPORT. Spannendes Finale beim Rallycross in Fuglau: Max Pucher holte sich den Titel vor dem punktegleichen Serien-Staatsmeister Alois Höller. Feucht, aber trotzdem bei fröhlicher Stimmung ging das TOTAL-Finale der heurigen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf dem Nordring in Horn-Fuglau über die Bühne. Im zwischenzeitlichen Regen duellierten sich rund 60 Starter in den diversen Klassen um die letzten Punkte und Siege, die 2016 vergeben wurden. Unter der perfekten Organisation des Leru Motorsportclubs Team 2 bekamen die zahlreichen wetterfesten Zuschauer Motorsport der feinsten Art und Action bis zum Abwinken präsentiert. Gefahren wurde in sechs Bewerben – angeführt von der Königsklasse, den Supercars, wurde auch in den Klassen National 1600, Super 1600, Super Touring Cars -2000 ccm, Super Touring Cars +2000 ccm sowie bei den Junioren kräftig Gas gegeben. Während bei den Super Touring Cars sowohl bis 2000 ccm als auch über 2000 ccm mit Roman Castoral bzw. Oliver Gruber und in der Super 1600 mit Werner Panhauser die Meister bereits vor dem Finale feststanden, lagen die Augen der Fans natürlich vordergründig auf dem Gigantenduell bei den Supercars zwischen dem 12-fachen Champion Alois Höller und dem aktuellen Staatsmeister Max Pucher. Um das mit Spannung erwartete Ergebnis vorweg zu nehmen – Max Pucher schraubte seine Erfolgsbilanz heute auf zwei Titelgewinne. Da reichte auch eine tolle Show von Alois Höller nicht aus. Der Oberösterreicher trieb seinen Ford Focus zu drei Vorlaufsiegen und einem ebenso überlegenen Finalsieg über den Kurs und musste letztendlich doch Max Pucher (Ford Fiesta) zum Titel gratulieren. Diesem genügte dank der Streichresultatsregelung ein vierter Platz. Durch diesen ergab sich am Ende der Rechnung nämlich eine Punktegleichheit zwischen Höller und Pucher, doch die besseren Saisonergebnisse sprachen für den Titelverteidiger. Das finale Siegerpodest neben Höller komplettierten in Fuglau überraschend Gerald Eder (Skoda Fabia) sowie Rene Derfler (Mitsubishi Lancer). Mit technischen Problemen zu kämpfen hatte den ganzen Tag über Jürgen Weiß – er wurde im Finale nur Fünfter. Rundum Zufriedenheit Tagessieger Alois Höller zeigt sich nach den Rennen zufrieden: „Heute war einfach mein Tag. Das feuchte Wetter hat mir voll getaugt. Die schwierigen Bedingungen kamen meinen fahrerischen Fähigkeiten entgegen. Leider hat es für die Meisterschaft nur ganz knapp nicht gereicht. Aber das spornt mich nur für nächstes Jahr noch mehr an.“ Max Pucher, nun zweifacher Staatsmeister: „Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Titel verteidigen konnte. Es war sehr, sehr knapp – ein einziger zweiter Platz mehr in der heurigen Meisterschaft hat letztendlich für mich gesprochen. Ich habe natürlich gewusst, dass mir ein vierter Platz genügt, bin daher sehr kontrolliert gefahren und habe versucht, mich aus allen Rangeleien so gut es geht herauszuhalten.“ Jürgen Weiß, Fahrer und Mitorganisator: „Es war ein würdiges Saisonfinale mit einer unglaublich knappen Entscheidung bei den Supercars. Unser neuer Sponsor TOTAL war ebenfalls mit seinem Erst-Engagement zufrieden. Wir hoffen, dass wir ihm den Rallycross-Sport auch für die Zukunft schmackhaft machen konnten.“ Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4