Für „alte Liebe“ LASK gibt’s keine Geschenke

SKN-Trainerduo Daxbacher (re.) - Fallmann:: Welche Taktik gibt es gegen den LASK?. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Zwei Mal wurde Karl Daxbacher als Trainer Meister mit dem LASK. Am Freitag muss nun der SKN-Coach gegen seinen Ex-Klub gewinnen, um den Kontakt zur Spitze nicht zu verlieren.

Auf SKN-Chefcoach Karl Daxbacher wartet am Freitag (18.30) ein Duell der ganz besonderen Art. Saß er doch von 2006 bis 2008, sowie von 2012 bis 2015 auf der Betreuerbank der Linzer. Nach fünf Monaten kehrte der Ambacher (Bezirk St. Pölten) wird an seine recht erfolgreiche Wirkungsstätte – der Linzer Gugl – zurück. Ohne Wehmut, aber mit Stolz. Brachte er doch den Linzer Traditionsklub 2007 in die Bundesliga und 2014 in die Erste Liga zurück.

Dennoch – für Nostalgie bleibt in diesem Aufeinandertreffen keine Zeit, kämpft doch das Wolfsrudel nach dem 1:1-Remis gegen Austria Klagenfurt in der Vorwoche um den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze.

Mit der Reise in die oberösterreichische Landeshauptstadt haben die Wölfe allerdings in letzter Zeit nicht immer die besten Erfahrungen gemacht: In keinem der bisherigen vier Auswärtsduelle im Rahmen der Sky Go Ersten Liga mit der Glasner-Elf konnte ein voller Erfolg eingefahren werden. Einem Unentschieden stehen gleich drei Niederlagen, sowie ein Torverhältnis von 2:6 gegenüber. Einzig in der zweiten Runde des ÖFB Samsung Cups in der Saison 2013/2014 verließ das Wolfsrudel mit einem 4:3-Erfolg den Rasen auf der Linzer Gugl als Sieger.

Um den Kontakt zur Spitze zu wahren, müsste der SKN gegenüber dem 1:1 in der NV-Arean gegen Neuling Austria Klagenfurt um einige Klassen besser auftreten. Deshalb sind Tore gefragt: Vor allem von Goaledor Lukas Segovia, der in „seiner Marschtabelle“ noch zurückliegt. So ist Lukas Thürauer mit drei Treffer der erfolgreichste Torschütze der Niederösterreicher. Schön für ihn, aber für ein Spitzenteam einfach zu wenig nach sechs Runden.

Das Trainer-Duo Daxbacher-Fallmann vertraut allerdings der Auswärtsstärke seiner Schützlinge. In den bisherigen drei Spielen gab es sechs Zähler, nur beim FC Liefering ging das Spiel 1:2 verloren. Nicht im Kader steht der Brasilianer Jefferon: Aufgrund seiner „Spuckattacke“ nach einem Foul des Klagenfurters Kerschaumer wurde dem SKN-Legionär drei Spiele Sperre aufgebrummt.

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