Im NÖ-Kickerderby helfen nur drei Zähler

Daniel Schütz - einer der Hoffnungsträger des SKN im NÖ-Derby. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Fast elf Wochen muss nun der SKN St. Pölten bereits auf einen vollen Erfolg in der höchsten österreichischen Spielklasse warten.

Damals kassierte Admira Wacker Mödling in der NV Arena das entscheidende Tor zum 1:2 in der Verlängerung. Auswärts ist den ziemlich zahmen Wölfen bislang noch gar kein Dreier gelungen. Höchste Zeit also am Samstag (18.30 Uhr), dass man nun die nächste Chance beim Schopf packt, um diese beiden Tatsachen ein für alle Mal auf der Welt zu schaffen.

Der Grund zu diesem Optimismus? Immerhin hat der Bundesliganeuling gegen die Südstädter den bisher einzigen Saisonsieg eingefahren. Ein Moment, an den sich nicht nur Leitwolf Karl Daxbacher gerne zurückerinnert …um im Anschluss gleich wieder in die Gegenwart zurückzukehren: „Der Sieg ist natürlich Schnee von gestern. Jetzt gilt es, sich auf die kommende Aufgabe zu fokussieren. Aber wir haben dennoch bereits gezeigt, dass wir der Admira mehr als nur Paroli bieten können.“ Und genau das erwartet der SKN- Chefcoach auch von seinem Team. „Wir müssen einfach genauso an die Sache herangehen wie in den letzten Spielen, dann werden wir uns auch endlich einmal belohnen. Ich sehe die Südstädter durchaus auf Augenhöhe mit uns, daher werden wir auf alle Fälle alles daran setzen,  die drei Punkte mitzunehmen.“

Daniel Schütz – die große SKN-Hoffnung

Außerdem erwiesen sich die Wölfe in den letzten Saisonen als wahre Derbyexperten: So konnten etwa die letzten fünf Duelle gegen Lokalrivalen allesamt gewonnen werden. Ungeschlagen sind Riegler und Co. in Aufeinandertreffen mit niederösterreichischen Vereinen sogar schon seit sechs Partien. Und außerdem hat „Sir“ Karl mit Daniel Schütz einen wahren „Südstadt-Experten“ in seinen Reihen: Er erzielte Ende Juli nicht nur das entscheidende 2:1 gegen die Lederer-Elf, er traf auch gegen keinen anderen Verein insgesamt öfter ins Schwarze. Ob er sein mittlerweile auf sechs Treffern stehendes Torkonto gegen die „Panther“ weiter aufstocken kann, wird man am Samstagabend sehen.

Ein besonderes Duell wird es auf alle Fälle für einige andere Akteure unseres Wolfrudels, waren ja neben dem SKN-Kapitän Lukas Thürauer auch „TORero“ Daniel Segovia und Tormann-Trainer Wolfgang Knaller für die Südstädter aktiv. Dieser Umstand muss jedoch für die kommenden 90 Minuten ausgeblendet werden, den dieses Mal zählen für die Wölfe nur drei Punkte! Verzichten muss das Trainergespann weiterhin auf Manuel Hartl, der noch immer an einer Verletzung am Sprunggelenk laboriert.

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