Rallye Waldviertel gibt in Landesmetropole Gas Themen:Motorsport Tolle Rallye-Boliden gibt es bei der Show im VAZ zu bewundern. - Foto: H. Illmer Von: Heinz Harauer 28. Oktober 2016 RALLYE. Wie immer bildet auch die 36. Rallye Waldviertel – heuer am 18./19. November – den Saisonabschluss im heimischen Rallyesport. Sportlicher Höhepunkt dabei ist, dass dieser Klassiker heuer erstmalig mit dem FIA Prädikat Final Event European Rally Trophy 2016 ausgezeichnet wurde. Dies bedeutet, dass es zu vier internationalen Entscheidungen in der FIA European Rally Trophy (ERT) kommen wird. Um die FIA Rally Trophy wird europaweit in insgesamt acht Zonen gefahren, in welche über 40 Länder involviert sind. Nun stehen fast alle Zonen-Endergebnisse fest. Für das Finale der FIA European Rally Trophy im Waldviertel sind schließlich die jeweils drei punktebesten Teams aus den acht Zonen qualifiziert – und zwar die jeweils stärksten drei Teams aus vier verschiedenen Klassen. Organisationsleiter Helmut Schöpf ist realistisch genug, um zu wissen: „Dass nicht alle 96 Teams kommen werden, ist klar. Aber die Zuschauer dürfen sich in allen Klassen attraktive Kämpfe um die jeweiligen Gesamtsiege freuen.“ Für die Klasse FIA ERT haben beispielsweise schon der Steirer Niki Mayr-Melnhof oder auch die ungarischen Piloten David Botka und Jozsef Trencsenyi genannt. Um den Sieg in der ERT2 kämpfen der Deutsche Björn Satorius sowie die beiden Ungarn Pal Lovasz und Krisztian Hideg. In der FIA ERT3 sowie in der ERT Junior sind auch die beiden Oberösterreicher Simon und Julian Wagner mit von der Partie. Darüber hinaus zählt die Rallye Waldviertel als siebenter Lauf auch zur heimischen Rallye Staatsmeisterschaft, zum österreichischen Rallye Cup der OSK, zur österreichischen Historischen Rallyemeisterschaft, zum Historic Rallye Cup der OSK und zum Finale der niederösterreichischen Rallye Trophy. Sonderprüfung wieder im VAZ Der erste Rallyetag mit vier Sonderprüfungen findet wieder in und um die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten statt. Dabei ist es Helmut Schöpf neuerlich gelungen, die Sonderprüfung 2 im VAZ St. Pölten live im Fernsehen ORF Sport plus unterzubringen. Aber nicht nur dieser Höhepunkt wird die Fans begeistern, sondern es gibt im VAZ auch die TOTAL Rallye Show mit einer Rallyeausstellung von historischen Boliden bis hin zum Topfahrzeug Audi S1. Weiters wird es im VAZ im Rahmen der TOTAL Rally Show eine Charity Drift-Challenge geben, außerdem wird der Racemaster Austria ermittelt, indem hauptsächlich historische Rallyefahrzeuge in direkten Duellen den ganzen Tag über aufeinander treffen werden. Hier werden rund 30 Autos mit vielen ehemaligen Rallyefahrern am Start sein. Auch hat man ehemalige heimische Rallyespitzenfahrer eingeladen. Sie werden zum Thema Rallyesport einst und jetzt in der Halle C des VAZ in Interviewform Stellung beim bekannten Rallye-Moderator Peter Bauregger beziehen und den Fans auch für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen. Der zweite Rallyetag am Samstag hat dann das Schloss Grafenegg mit der Rallyeleitung und dem Medienzentrum zum Mittelpunkt. Dort befindet sich auch die Servicezone. Auf dem Programm stehen weitere acht Sonderprüfungen mit den schon bekannten Namen wie Kronsegg – Gföhl, Wolfshoferamt, Langenlois oder Manhartsberg. Die Gesamtlänge der Rallye beträgt 420 Kilometer, wovon mehr als 160 Kilometer auf den zwölf Sonderprüfungen gefahren werden. Der Schotteranteil der Strecken beträgt 58,16 Prozent gegenüber 41,84 Prozent auf Asphalt. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4