Zum Schluss den zweiten Derbysieg im Visier

Admira Wacker ist Lieblingsgegner von Daniel Schütz. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Zum Abschluss der Herbstsaison steigt in der NV Arena noch ein Kracher: Das nächste NÖ-Derby gegen die Admira.

„Jetzt ist noch ein Match, da müssen wir noch einmal alles raushauen, und dann können wir beruhigt in die Winterpause gehen“, bringt es Christopher Drazan, der vergangene Woche gegen die Austria nach langem Leidensweg – ein Knochenmarksödem im Knie machte dem Sommer-Neuzugang zu schaffen – endlich sein Debüt im SKN-Dress feierte, auf den Punkt: „Wenn wir wieder jene Leidenschaft zeigen, wie zuletzt nach der Pause gegen die Austria, wenn jeder für jeden läuft, dann werden wir noch einmal drei Punkte holen.“

Viel Ausfälle vor dem NÖ Derby

Eine Ansage, die Leitwolf Jochen Fallmann natürlich gefällt: „Die Burschen brennen – das ist gut so.“ Doch der Chefcoach hat vor dem Duell mit seinem Freund Oliver Lederer ordentlich viele Sorgenfalten auf der Stirn stehen. Denn die Liste der Ausfälle ist in der vergangenen Trainingswoche sogar noch länger geworden, als sie ohnehin schon war. Während Manuel Martic nach überstandener Krankheit nämlich wieder fit ist, gesellten sich zu den Langzeitverletzten Manuel Hartl und Martin Grasegger  in den letzten Tagen ja noch Marcel Holzmann und Christoph Riegler, die beide aufgrund notwendiger operativer Eingriffe ausfallen. Jetzt ist auch noch Marco Perchtold krank geworden. Jeroen Lumu musste aus familiären Gründen kurzfristig nach Holland heimreisen. Und mit Michael Ambichl und Michael Huber sind auch noch zwei Spieler gesperrt. „Aber wir werden schon wieder ein schlagkräftiges Team zusammenbasteln“, ist sich Fallmann sicher. Er denkt gar nicht daran zu jammern: „Man muss die Situation annehmen, wie sie ist … und das Beste daraus machen.“

Das Beste wäre für Fallmann natürlich ein Sieg zum Abschluss. Dann hätte er auch eine absolut positive Visitenkarte abzugeben. Doch das ist dem SKN-Chefcoach letztendlich egal: „Ich wiederhole mich gerne – es geht nicht um mich. Es geht einzig und allein um den Verein. Und der braucht jeden Punkt, um am Ende die Klasse halten zu können.“ Drei im Derby wären wunderschön. Und dieser Wunsch ist gar nicht so abwegig – denn gegen die Südstädter weisen die Wölfe in dieser Saison mit einem Sieg und einer Niederlage noch eine weiße Weste auf und fuhr im vergangenen Juli den ersten vollen Erfolg auf Bundesligebene ein. Nun soll also kurz vor der Winterpause der fünfte folgen. Dazu sollte Daniel Schütz ein Garant sein: Der im Sommer zum SKN St. Pölten gewechselt ist,  erzielte sechs Tore gegen den FC Admira Wacker Mödling – so viele wie gegen kein anderes Team in der Tipico Bundesliga.

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Wissenswertes zur Partie:

– Der SKN St. Pölten ist in der Tipico Bundesliga gegen den FC Admira Wacker Mödling ungeschlagen (ein Sieg, ein Remis) – wie sonst nur gegen den SV Mattersburg (2 Remis).

– Der SKN St. Pölten traf in jedem der 8 Heim-Pflichtspiele gegen den FC Admira Wacker Mödling mindestens 1-mal.

– Der FC Admira Wacker Mödling gewann 4 der ersten 10 Auswärtsspiele – nie mehr zu Beginn einer Saison der Tipico Bundesliga.

– Der SKN St. Pölten holte alle Siege mit einem Tor Differenz – als einziges Team. Der SKN St. Pölten spielte nie zu Null – als einziges Team in dieser Saison der Tipico Bundesliga.

– Daniel Schütz erzielte 6 Tore gegen den FC Admira Wacker Mödling – so viele wie gegen kein anderes Team in der Tipico Bundesliga.

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