SKN St. Pölten auch im dritten NÖ-Derby unbesiegt

Lukas Thürauer (SKN St. Pölten)
Mit dem ersten Treffer für den SKN St. Pölten in der Bundesliga brachte Lukas Thürauer den SKN im Derby gegen Admira Wacker in Führung. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Nur 1.570 Zuschauer sahen in der NV Arena beim NÖ-Derby SKN St. Pölten gegen Admira-Wacker Mödling ein gerechtes 2:2-Unentschieden.

SKN St. Pölten – FC Admira Wacker Mödling 2:2 (2:1). – SKN: Vollnhofer; Dober, Petrovic, Muhamedbegovic, Stec; Brandl (67. Drazan), Martic, Mader, Schütz; Segovia (74. Keita), Thürauer
Admira Wacker: Leitner; Zwierschitz, Strauss, Wostry, Wessely;  Ebner, Lackner, Knasmüllner (90.+2.  Toth); Sax (47. Spiridonovic), Monschein, Starkl (64. Bajrami).  – Tore: Thürauer (15.), Segovia (32./Elfmeter), Monschein (37., 86.). – Gelb-Rot: Drazan (90+4., Kritik). – 2:0 führte der SKN im NÖ-Derby vor einer enttäuschenden Zuschauerkulisse im NÖ-Derby gegen Admira Wacker Mödling. Doch die Südstädter gelang in den Schlussminuten noch der verdiente Ausgleich zum 2:2.

Die Wölfe starteten mit wesentlich mehr Elan in dieses prestigeträchtige Derby und waren vor der Pause die spielbestimmende Mannschaft. Schon nach sechs Minuten hätte Segovia nach einem Zuspiel von Thürauer den SKN in Führung bringen können, doch der Goleador konnte den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen. Thürauer, der im Derby sein 100. Bundesligaspiel bestritt, machte es in der 15. Minute besser: Er setzte sich gegen drei Admiraner durch und erzielte seinen ersten Treffer für den SKN in der Bundesliga.

Die St. Pöltner blieben weiter am Drücker und gingen durch einen Elfmeter sogar 2:0 in Führung. Nach einem Dober-Schuss sah Referee Ouschan ein Handspiel von Wostry im Strafraum und zeigte auf den Elfmeterpunkt: Segovia verwandelte staubtrocken. Obwohl die Lederer-Elf offensiv wenig zeigte, gelang noch vor der Pause der für sie so wichtige Anschlusstreffer: Die SKN-Abwehr lief in einen Konter. Knasmüller spielte Monschein frei, der keine Mühe hatte, Vollnhofer zu bezwingen (37).

Nach der Pause Admira-Wacker stärker

Admira startet mit mehr Elan in die zweite Spielhälfte. Doch die erste Chance hatten neuerlich die Gastgeber: Thürauer kam im Strafraum zum Ball, doch sein Drehschuss landete im Außennetz. Praktisch im Gegenzug scheiterte Knasmüller nach einem Pass von Starkl an dem wieder sehr starken SKN-Keeper Vollnhofer. In der 60. Minute reklamierten die Südstädter zurecht einen Penalty: SKN-Debüdant Muhamedbegovic attackierte Starkl im Strafraum, doch der Referee ließ weiterspielen. Der verdiente Ausgleich fiel in der 86. Minute: Vollnhofer konnte einen Wostry-Schuss nicht bändigen, Admiras Goalgetter Monschein war zur Stelle und erzielte mühelos den Ausgleichstreffer.

Mit diesem Remis konnten der Neuling Tabellenschlusslicht Mattersburg auf Distanz halten, liegt nun zwei Punkte hinter Ried auf Platz acht, Admira-Wacker geht mit neun Zähler Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Mattersburg auf Platz sechs in die Winterpause.

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