Suzuki-Cup: Markenpokal mit größter Tradition Themen:Motorsport Barbara Aigner (geb. Watzl), SUZUKI Motorsport Cup Meister 2016 Keijo Keke Platzer und Gesamtleiter Martin Zellhofer (re.) freuen sich über eine erfolgreiche Rennsaison. - Foto: Michael Jurtin Von: Heinz Harauer 12. Januar 2017 MOTORSPORT. Der Suzuki Motorsport Cup entwickelte sich im Laufe von 13 Jahren zum Österreichs einzigen Markenpokal mit längster Tradition. Wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung des Suzuiki Motorsport Cups hat die vortreffliche Zusammenarbeit mit dem renommierten Autohaus Zellhofer aus Amstetten (NÖ) beigetragen. Mit Firmenchef Martin Zellhofer, der selbst erfolgreicher Motorsportler ist, wurde ein zuverlässiger Partner gefunden, der für die sportliche Ausrichtung und für die Organisation des Cups von Beginn an zur Verfügung stand und diese beispielgebend abwickelt. Die Marketingidee von Helmut Pletzer, Deputy Managing Director von Suzuki Austria, hat voll eingeschlagen. Von den 175 Rennen konnte das Suzuki-Team Austria 166 Siege verbuchen. Sieben Siege gingen auf das Konto des Teams von Felix Wimmer Motorsport, je ein Sieg auf das Konto des Teams von Lukas Niedertscheider und Willi Zöttl. Pro Rennwochenende beteiligen sich bis zu 40 Fahrer. Davon sind immer die Hälfte österreichische Piloten. Auch Rennteams aus Ungarn nehmen am renommierten Motorsport Cup teil. 2004 wurden die ersten Rennen mit dem Suzuki Ignis Sport bestritten. Ab 2007 kam die Ablöse durch den Suzuki Swift Sport. Seit 2012 ist beim Suzuki Motorsport Cup die neue Generation des Suzuki Swift Sport im Einsatz. Der Übergang war jedoch nicht von einem Jahr zum anderen. Auch heuer waren noch vereinzelt vorherige Swift Sport Modelle im Renneinsatz. Martin Zellhofer, Organisator und Pilot des Suzuki Motorsport Cups zog einezufriedenstellende Bilanz: „Nach 13 Jahren und 175 Rennen dürfen wir äußerst froh sein, dass es bei den einzelnen Rennen nur kleinere Blechschäden gegeben hat, aber nie schwere Unfälle. Dies spricht eindeutig für die Sicherheit unserer Suzuki-Boliden, aber andererseits auch für die Vernunft und Besonnenheit unserer Fahrer. Markenpokale im Motorsport sind immer umkämpft, die Fans sehen sehr oft harte Duelle, wo es um jede einzelne Platzierung geht.“ Suzuki Motorsport Cup mit Charity-Charakter Der international anerkannte Künstler Jürgen Norbert Fux aus Anif bei Salzburg verfolgte 2015 ein besonderes Ziel: Mit seiner Teilnahme am Suzuki Motorsport Cup ging er auf Spendenjagd. 2015 sammelte er somit sagenhafte 28.000 Euro für die schwerbehinderte siebenjährige Angelina. Damit konnte nicht nur ein spezielles Muskelaufbaugerät finanziert, sondern auch weitere finanzielle Unterstützung für die Familie geboten werden. 2016 setzte Fux sein Engagement fort: Dieses Mal für die schwerbehinderte Emelie, wobei er ein Spendenergebnis von 15.000 Euro erzielte. In der Rennsaison 2016 belegte er Platz elf von 19 Platzierungsmöglichkeiten. In seinem sozialen Engagement ist Jürgen Norbert Fux jedoch der ganz große Sieger. „Die Motivation Rennen für einen guten Zweck zu fahren, war bei mir sehr hoch. Zu erleben, wie stark sich die Spendenfreudigkeit für die sozialen Projekte ‚Drive for Angelina und Emelie‘ entwickelte, ist für mich ein besonderes Erlebnis. Ich freue mich darüber sehr, dass ich in zwei Jahren über 43.000 Euro sammeln konnte. Deshalb werde ich auch in der Saison 2017 weitermachen. Mit dem finanziellen Betrag kann das Bestehen des Alltags von schwerbehinderten Kindern und deren Familien erleichtert werden“, so Künstler. Gesamt-Podiumsstatistik: Max Wimmer 5 Siege 2x Zweiter — Keijo Keke Platzer 4 Siege 3x Zweiter 2x Dritter Max Hofer 1 Sieg 1x Zweiter — Thomas Berger 1 Sieg — 1x Dritter Stefan Artner 1 Sieg 1x Zweiter 2x Dritter Christoph Zellhofer 1 Sieg 1x Zweiter 1x Dritter Marcel Krailler — 2x Zweiter 3x Dritter Anton Bauer — 1x Zweiter 2x Dritter Martin Zellhofer — 1x Zweiter 1x Dritter Hermann Neubauer — 1x Zweiter — Günther Wiesmeier — — 1x Dritter Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4