Snowboardteam mit Selbstvertrauen nach Rogla

Der vierfache Weltmeister Benjamin Karl hat in den vergangenen Jahren eine spezielle "Beziehung" zum Hang in Rogla aufgebaut. - Foto: ÖSV
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WINTERSPORT. Mit viel Selbstvertrauen sind die ÖSV-Raceboarder zur nächsten Weltcupstation ins slowenische Rogla angereist.

Und das nach dem großartigen Abschneiden bei den Heimrennen in Bad Gastein mit zwei Siegen (Daniela Ulbing, Team Ulbing/Benjamin Karl) und drei dritten Plätzen (Sabine Schöffmann, Andreas Prommegger, Team Claudia Riegler/Prommegger) auch aus gutem Grund. Auch der erste PGS in diesem Winter Mitte Dezember in Carezza (ITA) verlief für das Team von ÖSV-Parallel-Cheftrainer Ingemar Walder mit Triumphen von Ina Meschik und Benjamin Karl höchst erfolgreich. „So einen Saisonstart kann man sich nur wünschen, aber wir müssen hart weiterarbeiten, um unser hohes Niveau zu halten“, erklärte Ingemar Walder, der in der Vorwoche seine Schützlinge bei einem dreitägigen Training in Innichen (ITA) auf das Rennen in Rogla einstimmte.

Gespannt darf man sein, ob ÖSV-„Rohdiamant“ Daniela Ulbing die beeindruckende Serie nach Rang zwei beim Weltcup-PSL in Cortina d’Ampezzo (ITA), den beiden Siegen in Bad Gastein sowie dem Gewinn beider Parallel-Staatsmeistertitel in Hochficht auch in Slowenien fortsetzen kann. „Ich habe mit diesen Erfolgen viel Selbstvertrauen getankt und gehe jetzt sicher mit einem anderen Gefühl in ein Rennen als noch zu Beginn der Saison. Der Hang in Rogla hat seine Eigenheiten. Vom Start geht es ziemlich flach weg, daher wird es wichtig sein, gleich auf den ersten Metern ordentlich Speed aufzubauen“, sagte die 18-jährige Kärntnerin.

Benjamin Karl hat in den vergangenen Jahren eine besondere „Beziehung“ zu Rogla aufgebaut. „Der eher flache Hang war von Anfang an eine große Herausforderung für mich. Deshalb habe ich dort kaum ein Rennen ausgelassen und bin auch mehrmals im Europacup gestartet. Aber die vergangenen Jahre haben ohnehin nichts mehr mit der heurigen Saison zu tun. Ich bin voll motiviert und freue mich auf das Rennen“, meinte der Wilhelmsburger. Und auch Andreas Prommegger geht nach seinen beiden Stockerlplätzen in Bad Gastein voller Zuversicht in den zweiten Saison-PGS: „Die Form ist gut, das Material passt auch – Rogla kann kommen!“

ÖSV-Aufgebot: 

Damen (6): Julia Dujmovits (B), Jemima Juritz (K), Ina Meschik (K), Claudia Riegler (S), Sabine Schöffmann (K), Daniela Ulbing (K).

Herren (7): Arvid Auner (ST), Benjamin Karl (NÖ), Sebastian Kislinger (ST), Lukas Mathies (V), Alexander Payer (K), Andreas Prommegger (S), Johann Stefaner (K).

Programm:

Samstag, 28. Jänner:    
09 Uhr: Qualifikation Damen und Herren
13 Uhr: Finale der Top 16 Damen und Top 16 Herren (Single-Run-Format)

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