Fünferpack für Györ bei freundschaftlichem Test

Alexandra Biroova – Torschützin gegen Györ. - Foto: Tom Seiss
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FUSSBALL.  Österreichs Frauenmeister SKN St. Pölten Frauen ließen ungarischen Spitzenteam im Testspiel keine Chance.

SKN St.Pölten Frauen – Györi ETO FC 5:1 (2:1). – FSK: Kuttner; Tabotta (46. C. Mahr, 75. Prohaska), Biroova, Babicky (30. Pöltl), Hamidovic (67. Tabotta), Eder (46. Brunnthaler), Prohaska 60. Eder), Vago, Zver, Kurz (30. Pinther), Krumböck (60. Kurz). – Tore: Gina Babicky (2.), Laura Krumböck (42.), Alexandra Biroova (65.), Mateja Zver (70.), Evelin Kurz (74.). – Nur 67 Stunden nach dem Schlusspfiff des kräftezehrenden Spiels gegen Slovan Bratislava stand für die SKN Frauen der nächste Test auf dem Programm. Große Veränderungen nahm Spielertrainerin Fanni Vago nicht vor: Allzugroße Umstellungen gibt der Kader aktuell sowieso nicht her.

Schon nach zwei Minuten brachte Gina Babicky mit dem ersten Angriff die Wölfinnen per Kopf in Front, vorausgegangen war ein gezielter Freistoss von Teamkollegin Mateja Zver. Die Frauen von Györ ließen sich jedoch nicht lange bitten und glichen praktisch im Gegenzug aus, Cintia Öreg schüttelte nach einem weiten Ball ihre Gegenspielerin ab und zirkelte den Ball geschickt an Vanessa Kuttner vorbei – 1:1. Danach präsentierten sich die Gastgeberinnen besser, die Ungarinnen ärgerten die Wölfinnen jedoch immer wieder mit hohen weiten Bällen nach vorne – spielbestimmend blieb der SKN. Kurz vor der Pause stand Laura Krumböck goldrichtig und brachte ihr Team erneut in Führung.

Nach der Pause SKN-Frauen souverän

Gleich beim Wiederbeginn legten die Wölfinnen im Sport.Zentrum.NÖ nach und drängten die Gäste tief in die eigene Hälfte zurück. Tor sollte jedoch vorerst noch keines gelingen. Die Torschützin zum 1:1 vergab nach einer Stunde eine gute Möglichkeit zum neuerlichen Ausgleich – es war die letzte gefährliche Chance der Ungarinnen in diesem Spiel, danach gaben nur noch die St. Pöltnerinnen den Ton an. Mit einer platzierten Flanke auf Teamkollegin Alexandra Biroova leistete Jasmin Eder anschließend einen Assist, die Slowakin verwertete zum 3:1 und führte die Vorentscheidung herbei. Innerhalb weniger Minuten erhöhten Mateja Zver und Evelin Kurz auf 5:1. Auch danach fanden die Wölfinnen noch zwei weitere gute Chancen vor, in beiden Situationen war allerdings Endstation bei der gegnerischen Torfrau. Dieser Sieg zauberte auch Liese Brancao ein Lächeln ins Gesicht, speziell mit der zweiten Spielhälfte war die Brasilianerin zufrieden. „Insgesamt war es ein guter Test“, so die Sportliche Leiterin der SKN Frauen. Bis zum nächsten Spiel bleibt dem SKN nun ein Tag mehr zur Erholung: Samstag muss Österreichs Frauenmeister ins tschechische Trebon, wo Sparta Prag wartet.

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