Zellhofer auch in Liezen viel dazu gelernt Themen:Motorsport Ein Reifenschaden kostete Christoph Zellhofer einige Plätze. - Foto: Daniel Fessl Von: Heinz Harauer 6. September 2015 MOTORSPORT. Bei seinem erst zweiten ÖM-Lauf stellte Dauerregen am zweitenTag der Rallye Liezen hohe Ansprüche an den erst 19-jährigen Christoph Zellhofer. Nach der erfolgreichen Premiere vor drei Wochen bei der ÖM-Rallye in Weiz stand an diesem Wochenende für Christoph Zellhofer mit seinem deutschen Weltmeister-Beifahrer Andre Kachel die ebenfalls zur österreichischen Rallyemeisterschaft zählende Liezen Rallye auf dem Programm. Die äußeren Bedingungen waren sehr different. Am Beginn der Rallye am Freitag war es noch trocken, dann setzte leichter Regen ein, während am Samstag schwere Regenfälle die Situation bei allen Teilnehmern sehr erschwerten. Bis zur Sonderprüfung 9 gelang es Christoph Zellhofer und Andre Kachel sich mit dem Suzuki Swift S1600 langsam nach vor zu arbeiten. Der Lohn war unter den 42 Startern ein elfter Platz in der Gesamtzwischenwertung, Rang fünf in der ORM-2WD Wertung, ein dritter Platz in der Klasse RC3 und Rang zwei in der Juniorenwertung. „Für mich war klar, dass ich versucht war, mich langsam an die schwierigen Bedingungen zu gewöhnen und möglichst keine Fehler zu machen. Dies ist mir auch bis zur neunten Sonderprüfung sehr gut gelungen. Dann hatten wir leider Pech. Etwa sieben Kilometer vor dem Ziel der SP 10 sind wir über einen Kanaldeckel gefahren, dabei entstand plötzlich ein Reifenschaden. Wir mussten danach einen geeigneten Platz suchen, um den kaputten Reifen zu wechseln. Das hat zusammen vier Minuten an Zeit gekostet. Damit war es mit den sehr guten Platzierungen leider vorbei. Trotzdem auf der SP 9 die zehntbeste Zeit und auf der SP 15 gar die neuntbeste Gesamtzeit haben mich dafür etwas entschädigt“ stellte Christoph halbwegs zufrieden fest. Viel Lob vom weltmeisterlichen Co-Piloten Lob kam auch vom routinierten Co-Piloten Andre Kachel: „Ich bin jetzt mit Christoph bei drei Rallyes in Weiz, bei der Barum Rallye in Tschechien und nun in Liezen unterwegs gewesen. Wir haben absolut bei Null begonnen, es geht aber stetig ein klein wenig bergauf. Christoph hat sehr gute Ansätze und weiß sehr genau was er im Auto macht. Ich brauche nicht sehr oft mit Tipps einzugreifen. Was heute etwas aufgefallen ist, wir müssen gemeinsam schnellere Radwechsel trainieren. Das kann zukünftig sehr hilfreich sein.“ Sieger der Liezen Rallye wurde Raimund Baumschlager (Skoda Fabia R5) vor dem Niederösterreicher Gerwald Grössing (Ford Fiesta R5) und dem Ungarn Norbert Herczig (Skoda Fabia R5). Christoph Zellhofer belegte am Ende in der Gesamtwertung Rang 20 in der ORM 2WD-Wertung den neunten Platz, in der Klasse RC 3 Rang sieben und in der Juniorenwertung den vierten Platz. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4