Publikumsliebling Dieng kam und traf beim Sieg

Cheikhou Dieng kehrte zurück und erzielte nach acht Minuten die 1:0-Führung. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Mit einem verdienten 2:1-Sieg über Altach trat der SKN St. Pölten aus dem Ländle die weite Heimreise an.

SCR Altach – SKN St. Pölten 1:2 (0:2). SKN: Riegler; Stec, Huber, Diallo, Mehremic; Martic; Schütz (79./Perchtold), Ambichl, Dieng (90.+4./Grasegger); Thürauer, Doumbouya (60./Hartl). – Tore: Ngamaleu (87.); Fieng (8.), Thürauer (45.). – 300 Tage war Altach bereits ungeschlagen. Dass diese eindrucksvolle Zahl ausgerechnet beim Heimdebüt von Trainer Martin Scherb und gegen seinen ehemaligen Klub SKN St. Pölten ausradiert werden könnte, hatte wohl keiner der mehr als 500o Zuschauer erwartet. Noch dazu, wo die Niederösterreicher ihre beiden Spiele in der Bundesliga 0:1 und 1:3 gegen die Vorarlberger verloren hatten.

SKN-Coach Jochen Fallmann, der beim SKN unter Trainer Scherb noch als Kapitän fungierte, musste in dieser Partie auf Christopher Drazan, Ümit Korkmaz, Maximilian Entrup und Danjiel Petrovic verzichten. In der Startelf schien jedoch Publikumsliebling Cheikhou Dieng auf, der als Leihspieler aus der Türkei wieder zum SKN zurückkehrte und anfing, wie ihn die Fans kennen: Mit einem Tor, mit dem er bereits in der achten Minute mit einem Prachtschuss sein Team mit 1:0 in Führung brachte. Schon in der elften Minte brennte vor dem SKN -Tor der Hut: Einen Querpass von Nicolas Ngamaleu setzte Prokopic den Ball aus den Meter über die Latte. Die Gastgeber hatten in der 39. Minute ihre beste Chance. Doch Nicolas Ngamaleu scheiterte an SKN-Keeper Christoph Riegler. Noch vor dem Pausenpfiff gelang den St. Pöltnern das 2:0: Daniel Schütz scheiterte im 1:1 vorerst an Teamkeeper Andreas Lukse, der Abpraller kam jedoch zu Kapitän Lukas Thürauer der kleine Mühe hatte, das Tor zu erzielen.

SKN verlor Kapitän durch Ausschluss

Der nach der Pause eingewechselte Hannes Aigner brachte wesentlich mehr Druck in der Offensive. Sein Zuspiel setzte Ngamaleu knapp über das Tor (52.), in der 58. Minute vergab er selbst einen gute Tormöglichkeit. Die Partie wurde schließlich immer hektischer. Eine Minute später kritisierte  Thürauer den diesmal schwachen Referee Alexander Harkam und wurde prompt ausgeschlossen. Doch auch mit einem Mann weniger hielt der SKN stark dagegen. Hektisch wurde erst in den Schlussminuten: Ngamaleu gelang in der 87. Minute der Anschlusstreffer, Riegler lenkte einen Zivotic-Kopfball über die Latte (89.) und Jochen Fallmann musste von der Betreuerbank auf die Tribüne. Nach 94 Minuten war Schluss, St. Pölten rückte – zumindest bis Sonntg  – auf den achten Tabellenplatz vor.

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