Stohl als Teamchef bei Rallycross-WM dabei Themen:Motorsport Der brandneue Ford Fiesta RXS Evo 3 kommt bei der WM zum Einsatz. - Foto: Stard Von: Heinz Harauer 21. Februar 2017 MOTORSPORT. Österreichs Aushängeschild Manfred Stohl bringt ein eigenes Team in die Rallycross-Weltmeisterschaft. Die Gerüchteküche brodelte schon seit dem letzten Herbst. Nun ist es fix: Manfred Stohl, der rund um den Erdball bekannte Rallyestar aus Wien ist heuer mit einem eigenen Team namens STARD in der FIA World Rallycross Championship vertreten. Die Vorbereitungen dazu laufen seit Ende 2016 unter dem internen Projektnamen „Code-RX“. Als Fahrer werden Janis Baumanis aus Lettland sowie der Russe Timur Timerzyanov auf Punktejagd gehen. Die beiden Top-Piloten waren bereits letztes Jahr im World RX Team Austria am Steuer des von STARD-entwickelten und aufgebauten Ford Fiesta RXS und vertrauen nunmehr umfangreicher auf das Know-how von Manfred Stohls Crew in Form von Rennabwicklung, Fahrzeugwartung und Logistik. Umgesetzt wird das Projekt durch die WM-erfahrene Stohl Racing Mannschaft sowie durch eine tiefgreifende Weiterentwicklung der Fahrzeuge für 2017 durch STARD. STARD ist ein Teil der neu gegründeten Stohl Group, die ihren Firmensitz im niederösterreichischen Groß-Enzersdorf hat. Manfred Stohl, der vor zwei Jahren selber eine komplette Rallycross-WM-Saison als Fahrer im RX Team Austria absolviert und schon damals die Autos dafür entwickelt und in seiner Werkstatt auch aufgebaut hat, wird im STARD-Team als Teamchef fungieren. Die Konkurrenz ist bärenstark Es kommen zwei brandneue Ford Fiesta RXS Evo 3 zum Einsatz. Diese basieren auf den 2015 für das World RX Team Austria durch STARD in-house konstruierten und aufgebauten und für 2016 weiterentwickelten Ford Fiesta RXS (Rallycross-Stohl) Supercars. Die Entwicklungsingenieure haben die Technologie für 2017 abermals tiefgreifend optimiert. Die Erwartungen von der STARD-Premieren-Saison in der Rallycross-WM? Stohl: „Schwierig zu sagen. Da gibt es einerseits mit VW mit Petter Solberg, Johan Kristoffersson), Audi mit Mattias Ekström, Toomas Heikkinen, Peugeot mit Sebastien Loeb, Timmy Hansen oder Ford mit Andreas Bakkerud, Ken Block vier megastarke Werkteams und natürlich nicht zu vergessen das MJP RX Team Austria (Scheider, Eriksson). Aber die Hoffnung lebt. Im Gegensatz zu anderen Motorsportsparten bietet Rallycross Privatteams nämlich immer noch die Chance, für Überraschungen zu sorgen.“ Dass Manfred Stohl in der heurigen RX-Weltmeisterschaft auch einmal im Cockpit sitzt, ist eher unrealistisch: „Der Wunsch danach wäre wirklich riesengroß, die Chance ist jedoch äußerst gering. Mit dem aktuellen Arbeitspensum ist ein persönlicher Renneinsatz momentan undenkbar.“ Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4