Die SKN-Wölfe haben wieder Lunte gerochen

Der SKN jubelt - auch in Mattersburg? - Foto: Pressefoto Lackinger
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FUSSBALL. Mit zwei Siegen in der Tasche fährt der SKN St. Pölten mit großem Selbstvertrauen nach Mattersburg.

Zwei Siege in Folge – ein völlig neues Gefühl für die Wölfe in der Bundesliga. „Das tut natürlich gut“, freut sich auch Leitwolf Jochen Fallmann. Allerdings hebt er auch gleich den Zeigefinger: „Wir dürfen deswegen jetzt nicht glauben, dass plötzlich alles von alleine läuft, müssen weiter ganz konzentriert an unsere Aufgaben herangehen und unsere Hausaufgaben machen.“ Und die nächste ist eine ganz schwierige. Denn auch die Mattersburger sind durchaus erfolgreich ins Frühjahr gestartet, haben ebenfalls zwei Siege eingefahren und nur – wie auch das Wolfsrudel – bei Titelverteidiger Salzburg verloren. „Wir wissen sehr wohl, was da auf uns zukommt“, so Fallmann, „mit dem Trainerwechsel hat sich spielerisch und taktisch bei den Burgenländern einiges verändert. Sie haben viel Qualität. Mit dem offensiven Gegenpressung können sie jeder Mannschaft Probleme bereiten.“

Dr SKN will da aber natürlich dagegen halten. Mit Leidenschaft, Kampfgeist und Einsatz. „Diese Attribute haben uns zuletzt in die Erfolgsspur geführt“, verrät der Coach einen Teil des derzeitigen Erfolgsgeheimnisses: „Und außerdem haben wir uns auch mental etwas aufgebaut: Die Burschen Lunte gerochen, sich da unten schneller als erwartet herausarbeiten zu können – ich bin also guter Dinge, dass wir etwas mitnehmen.“ Wenn möglich diese Mal sogar alle drei Zähler – das ist den Bundeliganeuling in der bisherigen Saison gegen die Burgenländer nämlich noch nicht gelungen. Zwar ging der SKN in beiden bisherigen Duellen in Führung, musste sich letztendlich aber mit einem Zähler zufrieden geben. Nun sollen die Mattersburger also erstmals in die Knie gezwungen und der jüngste Erfolgslauf fortgesetzt werden.

Trainer Jochen Fallmann spekuliert wegen Ümit Korkmaz

Wen das Trainergespann zu diesem Zweck in den Bus ins Burgenland mitnehmen wird, will es sich allerdings noch ein wenig überlegen. Fix ist, dass Michael Huber wegen seiner fünften Gelben Karte pausieren muss. Auch Paul Pîrvulescu wird wegen eines viralen Infekts fehlen. Mit dem Rest kann Fallmann allerdings planen. Auch Ümit Korkmaz hat sich nach seiner Muskelverletzung ins Mannschaftstraining zurückgemeldet. „Es gibt wieder einige Varianten“, will sich der Leitwolf nicht in die Karten schauen lassen.

Somit könnte zum Beispiel auch Martin Grasegger wieder einmal (s)eine Chance bekommen. Auf die er natürlich brennt. Besonders, weil es diesmal gegen Ex-Trainer Gerald Baumgartner geht? „Nein, nein – das ist völlig egal, überhaupt kein Thema“, so der Defensivmann, „wichtig ist, dass wir auf uns schauen, wieder unsere Leistung bringen und ein positives Ergebnis einfahren.“ Und mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Danach können wir dann ein wenig mit unserem ehemaligen Coach plaudern.“

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