Alessandro Schöpf „zauberte“ in NV Arena

Allesandro Schöpf war der herausragenste Spieler gegen Russland: - Foto: 1. FCN
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FUSSBALL. Das U21-Nationalteam feiert einen turbulenten 4:3 (2:1)-EM-Quali-Heimsieg gegen Russland und hält damit nach den ersten beiden Partien beim Maximum von sechs Punkten. 

Österreich – Russland 4:3 (2:1). – ÖSTERREICH: Bachmann; Mwene, Gugganig, Lienhart, Martschinko; Rasner (73. Jäger), Wydra; Schaub (80. Sallahi), Schöpf, Lazaro (61. Friesenbichler); Gregoritsch. – Tore: Gregoritsch (9.), Schaub (21.), Schöpf (53., 79.); Sheydaev (41., 63./FE) Tashaev (49.). – Michael Gregoritsch und Louis Schaub brachten Österreich nach einer starken Anfangsphase früh mit 2:0 in Führung. Kurz vor der Pause kamen die verunsicherten Russen durch den Anschlusstreffer von Aleksander Sheydaev zurück ins Spiel. Nach Seitenwechsel die nächste kalte Dusche für die ÖFB-Elf, Ramil Tashaev glich zum 2:2 aus. Die erneute Führung durch Schöpf wurde durch einen umstrittenen Penalty für die Russen wieder egalisiert. Die ÖFB-Auswahl bewies jedoch weiter Nervenstärke und Moral. Nach dem zweiten Treffer von Alessandro Schöpf zum 4:3 ließen sich die jungen Österreicher den Sieg schließlich nicht mehr nehmen. Zum Matchwinner avancierte Nürnberg-Legionär Alessandro Schöpf, der zwei Treffer selbst erzielte und die beiden weiteren ÖFB-Tore vorbereitete.


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„Für den Sieg muss man der Mannschaft heute ein Pauschallob aussprechen. Daraus schöpfen wir viel Kraft für die nächsten Spiele. Das Team hat in den ersten 30 Minuten alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben dann gegen einen verunsicherten Gegner aber nicht das 3:0 gemacht, sondern das 2:1 bekommen. Da habe ich gewusst, dass es haarig wird. Wir haben aber die Qualität, immer wieder Tore zu machen. In manchen Situationen waren wir vor dem Tor zu kompliziert“, lautete das Fazit von Teamchef Werner Gregoritsch. „Die Strapazen der Aserbaidschan-Reise waren den Spielern vom U21-Fußball-Nationalteam noch anzumerken. Wir konnten auch nicht so trainieren wie geplant, ich musste Intensität herausnehmen. Die Spieler sind bis an ihre Grenzen gegangen.“

In der Tabelle liegt Finnland, das die Färöer mit 3:0 besiegte, punktegleich vor Österreich in Front (je 6). Deutschland kam zu einem 3:0-Auswärtserfolg gegen Aserbaidschan und rangiert mit einem Spiel weniger auf Rang 3.

Die NV Arena in St. Pölten ist am 9. Oktober um 17.30 Uhr Schauplatz des nächsten Qualifikationsspiels. Das U21-Nationalteam von Aserbaidschan ist zu Gast.


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