SKN will im ÖFB-Cup Rapids Krise verlängern

Das Duell Joelinton (li.) gegen Stec wird es in der NV Arena auch im Cup geben. - Foto Helmut Lackinger
Share Button

FUSSBALL. Nach dem  Remis in der Bundesliga folgt nun das zweite Duell mit Rapid Wien im Viertelfinale des ÖFB Samsung Cups.


90 Minuten des Rapid-Doppels sind Geschichte, 90 weitere folgen am Mittwoch (20.30) in der NV Arena. Dort will das Wolfsrudel Versäumtes nachholen und Grün-Weiß zum ersten Mal in die Knie zwingen.

„Für mich ist immer das nächste Spiel das wichtigste, daher liegt unser Fokus aktuell natürlich voll und ganz auf dem Cup“, lässt SKN-Trainer Jochen Fallmann überhaupt keinen Zweifel an der Wichtigkeit des Pokals und somit dem zweiten Aufeinandertreffen mit Grün-Weiß innerhalb weniger Tage. Zumal das Team am vergangenen Samstag beim 1:1 in der NV Arena gezeigt hat, dass die Chancen auf einen neurlichen Aufstieg ins Halbfinale des ÖFB Samsung Cups durchaus möglich ist.

„Wir haben in den ersten 20 Minuten bewiesen, dass wir auch einen SK Rapid Wien unter Druck setzen können und haben uns nach dem Rückstand gut in die Partie zurückgekämpft. Am Ende haben wir auch die nötige Reife bewiesen, die uns vor allem in Wolfsberg gefehlt hat, um den Punkt in trockene Tücher zu bringen! Daher sehe ich die Mannschaft sowohl für morgen, als auch für die kommenden Aufgaben auf einem guten Weg“, ist der SKN-Cheftrainer von der Qualität seiner Wölfe und dementsprechend von der nächsten Gelegenheit, sich gegen den österreichischen Rekordmeister erstmals durchsetzen zu können, überzeugt.

Rekordmeister Rapid steht unter Druck

Zumal der Druck vor diesem Aufeinandertreffen bei der Canadi-Elf, für die der Cup die letzte Gelegenheit auf ein Europacup-Ticket darstellt, liegt. Ein Umstand, der auch Kapitän Lukas Thürauer bewusst ist: „Wir können mit Sicherheit freier aufspielen als der Gegner, aber auch wir sind uns natürlich bewusst, worum es geht. Der Pokal hat sowohl bei uns Spielern, als auch beim Verein einen hohen Stellenwert, deshalb wollen wir morgen unbedingt gewinnen.“

In Sachen Aufstellung will man sich logischerweise noch nicht in die Karten blicken lassen. Obwohl die Startaufstellung am Wochenende einen guten Eindruck hinterlassen hat, spielen auch Rotationen in den Überlegungen des Trainergespanns eine Rolle. Doch egal, wer letztendlich auf den Rasen der NV Arena einlaufen wird: Das Wolfsrudel wird alles daran setzen, seinen in den letzten Jahren aufgebauten Ruf als Cupmannschaft abermals zu bestätigen.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*