Wiener Veilchen verwelkten im Ernst Happel Stadion Keeper Christoph Riegler war einmal mehr eine wichtige SKN-Stütze. - Foto: Helmut Lackinger Von: Heinz Harauer 8. April 2017 FUSSBALL. Nach der katastrophalen Leistung gegen Rapid zeigte sich der SKN im Ernst Happel Stadion von seiner besten Seite und schlug die Austria 2:1. Austria Wien – SKN St. Pölten 1:2 (1:1). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Diallo, Mehremic; Dieng, Ambichl, Martic, Schütz (54. Korkmaz); Doumbouya (87. Luckassen), Hartl (78. Perchtold). – FK Austria Wien: Hadzikic; Larsen, Rotpuller, Filipovic, Martschinko (72. Friesenbichler); Holzhauser, Serbest; Tajouri (83. De Paula), Grünwald, Venuto (72. Kvasina); Kayode. – Tore: Kayode (22.); Larsen (37./Eigentor), Doumbouya (55./Elfmeter). Zum vierten Mal in dieser Saison lautete das Resultat zwischen Blau-Gelb und Violett 2:1, zum zweiten Mal setzten sich der SKN mit diesem Ergebnis durch! Nach einem verdienten Rückstand spielte die Fallmann-Elf groß auf, drehte die Partie und sicherte sich so wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg. Nach der verdienten 1:3-Cuppleite gegen Rapid war für das Wolfsrudel wieder Bundesliga-Alltag angesagt – der Auftakt zum letzten Saisonviertel fand dabei im Ernst Happel Stadion gegen den FK Austria Wien statt. Mit einem Sieg gegen die Veilchen wollten die zuletzt zahnlosen Wölfe den Abstand zum Tabellenende nach dem Ried-Erfolg am Nachmittag über eine desolate Rapid-Elf von fünf Punkten aufrechterhalten. Im Vergleich zum letzten Ligaauftritt der Wölfe nahm Trainer Jochen Fallmann drei Änderungen vor: Daniel Schütz, Manuel Martic und Manuel Hartl rückten anstelle von Lukas Thürauer, Ümit Korkmaz und Marco Perchtold in die Startformation. Mit Remis ging es in die Halbzeitpause Den besseren Auftakt in die Partie erwischten jedoch die Gastgeber. Gleich in der dritten Minute tauchte Grünwald auf der rechten Seite auf, seine Hereingabe fälschte Diallo zum Glück für das Wolfsrudel allerdings nur an die Stange ab. Generell kamen die St. Pöltner erneut nur langsam ins Spiel – viele Abspielfehler im Aufbau erschwerten gegen die zu Beginn sehr engagierten Veilchen zusätzlich die Aufgabe. Kurz darauf war es erneut Grünwald, der für Gefahr sorgte. Seinen Abschluss konnte Michi Huber allerdings gerade noch zur Ecke wegblocken (11.). Zehn Minuten später passierte es aber doch: Bei einem schnell vorgetragenen Angriff über rechts war die Defensive des Wolfsrudels zu weit aufgerückt, ein weiter Ball fand Kayode, der auf und davon zog und schlussendlich im Duell mit Huber, Diallo und Goalie Riegler das 1:0 für die Hausherren besorgte (22.). Dieser Treffer weckte die Niederösterreicher allerdings so richtig auf. Auf einmal nahmen die Wölfe die Zweikämpfe besser an, wurden genauer in den Zuspielen und kreierten auch erste Gelegenheiten. Zunächst schoss Manuel Hartl aus guter Position noch am kurzen Eck vorbei (25.), ehe es den umjubelten Ausgleich gab: Ein weiter Freistoß von Michi Ambichl fand den Kopf von Lonsana Doumbouya und von dort ging das Leder – abgefälscht von Stryger Larsen – in die Maschen (37.). Kurz vor der Pause hatte die Fallmann-Elf viel Gück – und Goalie Christoph Riegler: Er verhinderte mit einem Weltklassereflex bei einem Grünwald-Freistoß den neuerlichen Rückstand (43.) und sicherte seiner Elf damit das Remis zur Pause. Doumbouya wird zum Matchwinner Doch nach der Halbzeit übernahmen die Gäste dann vollkommen das Kommando über das Geschehen im Prateroval. Die Fink-Elf wurde nun energischer attackiert, zu Fehlern gezwungen und durch schnelles Umschalten immer wieder in Bedrängnis gebracht. Gute Chancen auf die Führung waren daher die logische Folge – zunächst wurde Michi Ambichl aus guter Position noch im letzten Moment geblockt (53.), wenige Augenblicke später war es aber dann soweit. Nach einem Foul von Martschinko an Manuel Hartl im Strafraum der Wiener trat Doumbouya zum fälligen Elfmeter an und verwertete diesen eiskalt zum 2:1 (55.). Der Guineer hatte kurz darauf sogar die Möglichkeit auf das dritte Tor an diesem Abend, sein Schuss aus der Drehung ging allerdings um Zentimeter am rechten Eck vorbei (58.). Und so wurde es bis zum Schlusspfiff ein Spiel auf des Messers Schneide. Denn die Austrianer warfen in weiterer Folge alles nach vorne – erst scheiterte Grünwald per Kopf (70.), dann verfehlte Holzhauser aus 20 Metern das Gehäuse (73.), ehe sich Riegler nochmals gegen Kvasina auszeichnen konnte (76.). Doch nach 93 Minuten war letztendlich Schluss! Die Wölfe brachten diese knappe Führung am Ende durch eine abgeklärte Leistung in der Schlussviertelstunde über die Zeit, fuhren den zweiten 2:1-Erfolg gegen die Veilchen in dieser Saison ein und wahrten damit den Abstand zum Tabellenende. Ab morgen steht allerdings bereits das große NÖ-Derby mit dem FC Flyeralarm Admira Wacker im Fokus, wo man die nächsten wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einfahren will. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergStarke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandÖSV-Snowboard-Duo Karl/Ulbing siegte in MoskauSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenGroßes Starterfeld am Hochkar muss nun wartenNeue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der Wölfe