Fair Play war diesmal in Magione ein Fremdwort Themen:Motorsport Florian Renauer in Magione. - Foto: dexwet Renauer Motorsportteam Von: Heinz Harauer 13. September 2015 MOTORSPORT. Beim fünften Lauf zur NASCAR Whelen Euro Series im italienischen Magione war das dexwet Renauer Motorsportteam, Ziel einiger unfairer Attacken der Konkurrenz. Nach der langen Sommerpause setzte die NASCAR Whelen Euro Series ihre Saison mit dem fünften und vorletzten Wochenende im Autodromo dell Umbria im italienischen Magione fort. Mit dabei auch wieder das Neunkirchner dexwet Renauer Motorsportteam mit Florian Renauer (Eliteklasse 1 und 2) und dem jungen Tschechen Martin Doubek (Eliteklasse 2), beide auf Ford Mustang. Man war sehr optimistisch nach Italien gereist: Erstens kannte man die Strecke und zweitens wurden auf dem 2,5 Kilometer langen Kurs doppelte Punkte vergeben. Diese positive Zielsetzung war aber vor Ort nur von kurzer Dauer. Dabei begann es noch verheißungsvoll für Florian Renauer. Mit der siebentbesten Zeit im Qualifying der Elite 1 konnte man sich für die Superpole qualifizieren, wo man ebenfalls Siebenter wurde. Damit hatte war eine gute Ausgangsposition für das Rennen gegeben. Der dexwet Pilot nützte diese Situation und war bis zur 17. von insgesamt 25 Runden auf Platz Sieben zu finden. Dann führte eine nicht verschuldete Kollision zum Rückfall auf Platz Acht, in der vorletzten Runde konnte sich der Neunkirchner aber doch noch auf den siebenten Endrang nach vor schieben. In der Qualifikation für das Elite-zwei Rennen belegte Florian Renauer den sehr guten dritten Platz, während Teampartner Martin Doubek als 15. gewertet wurde. Das Rennen selbst endete für Renauer, der aus der zweiten Reihe ins Rennen ging, schon kurz nach dem Start. Zuerst wurde er von hinten angeschoben, dann zweimal von einem Konkurrenten von der Seite. Das war das vorzeitige Aus in diesem Rennen. Sehr brav hielt sich im dexwet Renauer Motorsportteam der junge Tscheche Martin Doubek, der mit seinem Ford Mustang den sehr guten neunten Platz belegte. Enttäuschender erster Renntag Florian Renauer fasste den ersten Tag enttäuscht zusammen: „Vielen Dank an meine Konkurrenten, die mir richtig harte Rückenschmerzen und ein ziemlich deformiertes Auto hinterlassen haben. Ich denke, einige werden sich angesprochen fühlen. Das Team musste leider eine Nachtschicht einlegen.“ Bedingt durch den unverschuldeten Ausfall am Samstag musste Florian Renauer im zweiten Elite-zwei Rennen vom 23. und damit letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. Nach einem sehr guten Start, bei dem er in der ersten Runde gleich zwei Plätze gutmachen konnte, startete er eine verwegene Aufholjagd. Nachdem er in der achten von 25 Runden bereits Neunter war, gelang es ihm bis ins Ziel noch zwei weitere Konkurrenten zu überholen. Der Lohn war ein toll erkämpfter siebenter Rang, wobei der Mustang beim Ritt durch das Feld nicht den geringsten Kratzer abbekommen hat. Der Teampartner von Renauer, der Tscheche Martin Doubek wurde am Ende des Rennens Elfter und sich damit in dieser Serie bereits gut etabliert hat. Im zweiten Elite-eins Rennen lief es für Florian Renauer zunächst sehr gut. Der Neunkirchner konnte sich von der ersten bis zur 14. Runde bei diesem Wet-Race auf den dritten Zwischenrang halten. Erst gegen Ende des Rennens gelang es einigen Konkurrenten, Renauer zu überholen. So belegte Florian Renauer den ausgezeichneten sechsten Platz. „Während des Rennens hat es total aufgetrocknet. Wir haben aber ein Regen Set Up gehabt, daher war ich am Anfang des Rennens in der Spitzengruppe. Danach musste ich aber einige Mitbewerber, die mit einem Trocken Set-Up unterwegs waren, ohne Gegenwehr ziehen lassen,“ erklärte Florian Renauer. dexwet Motorsport Teamchef Sepp Renauer zog eine gemischte Bilanz über das Wochenende in Italien: „ Wir haben zwar einige wichtige Punkte eingefahren, doch wenn ich den gestrigen Tag heranziehe, dann standen wir mit dem Ford Mustang mehr in der Box, um nicht verschuldete Schäden zu reparieren, als zu fahren. Das macht natürlich keinen besonderen Spaß. Wenn man Konkurrenten deshalb nach dem Rennen mit Zeitstrafen belegt so ist das richtig, doch bringt es uns keine mögliche gute Platzierung zurück.“ Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4