Baumschlager feiert Premiere im Weltmeisterauto Das Duo Raimund Baumschlager (re.) und Co-Pilot Pirmin Winklhofer ist heißer Favorit der Wechselland Rallye. Foto: Harald Illmer Von: Heinz Harauer 26. April 2017 MOTORSPORT. Raimund Baumschlager zündet mit dem VW Polo R WRC das erfolgreichste Rallyeauto der Neuzeit bei der Wechselland-Rallye. Raimund Baumschlager zündet mit dem VW Polo R WRC das erfolgreichste Rallyeauto der Neuzeit – bei der Wechselland-Rallye wird dieser Kult-Bolide zum ersten Mal in Österreich in Action zu sehen sein. Es ist weltweit der erste private Einsatz dieses „rasenden Meisterwerks“ nach dem Rückzug als Werksteam. Doch auch Überraschungs-ORM-Leader Andi Aigner wechselt in ein World Rally Car und will so seinen ehemaligen Lehrmeister herausfordern und die Meisterschaftsführung verteidigen. Wenn am Freitag um punkt 16 Uhr das erste Fahrzeug das Service in Pinggau in Richtung Start am Friedberger Hauptplatz verlässt, wird die Wechselland-Rallye Geschichte schreiben: Denn dermaßen viele World Rally Cars, quasi die Formel 1 der Rallyeautos, waren zuletzt im Jahr 2000 in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ORM) zu bewundern. Damals bereits mit einem WRC am Start: Raimund Baumschlager… 17 Jahre später bringt der 58-jährige Rekord-Staatsmeister das erfolgreichste Rallyeauto der Neuzeit ins Wechselland. Baumschlager konnte nach langen Verhandlungen den Sensationsdeal verkünden: Der Rosenauer wird schon im Wechselland jenen VW Polo R WRC pilotieren, mit dem Sebastien Ogier in den letzten Jahren die Weltmeisterschaft beherrschte. Volkswagen Motorsport musste zwar Ende 2016 den WM-Ausstieg verkünden, doch das Team vermietet den Kult-Boliden an ausgesuchte Kunden. Raimund Baumschlager und sein Team Baumschlager Rallye Racing (BRR) zählen zu diesem erlauchten Kreis, schließlich gehört auch Skoda zur Volkswagen-Gruppe. Er ist somit weltweit als erster Privatier, der einen VW Polo R WRC bei einer Rallye pilotieren wird. Einen Tag vor der Sensationsmeldung von Raimund Baumschlager sorgte sein ehemaliger „Schüler“ Andi Aigner für Schlagzeilen. Auch er wird nun im Wechselland überraschend ein World Rally Car zünden. Aigner, der 2004 als 19-Jähriger unter den Fittichen von Raimund Baumschlager nach einer groß angelegten Driver Search schließlich vier Jahre später wie gewünscht PWRC-Weltmeister wurde, wird bei der Wechselland-Rallye nun zum großen Herausforderer seines ehemaligen Lehrmeisters. Beide sitzen nun in World Rally Cars – sehr viel spannender könnte das Starterfeld einer ORM-Rallye eigentlich nicht mehr sein. Mit Raimund Baumschlager (VW Polo R WRC), Andi Aigner, Hermann Neubauer, dem Niederösterreicher Gerwald Grössing und Gerhard Aigner (allesamt Ford Fiesta RS WRC) sind somit fünf World Rally Cars bei der Wechselland-Rallye am Start. Erstmals seit 17 Jahren also erlebt die ORM eine derartige Ansammlung von World Rally Cars… Gerwald Grössing sieht seine Meinung bestätigt Gerwald Grössing, der Förster aus Rohr am Gebirge, einer der großen Befürworter der 2016 vollzogenen Einführung der World Rally Cars in der ORM fühlt sich bestätigt: „Das war der richtige Weg! Wir sind wohl die einzige Meisterschaft nach der WM, die ein solches Aufgebot stellen kann. Wir können mit Recht stolz auf unsere ORM sein.“ Er zieht seinen Jagdhut vor Raimund Baumschlager: „Da kann man nur gratulieren. Raimund hat sich das Ogier-WRC geholt und sogar dessen Ingenieur – ich erwarte daher einen Durchmarsch. . Er sieht jedoch BaumRaimund muss im Wechselland gewinnen, denn er hat das erfolgreichste Auto der Welt zur Verfügung. Ich kann nur sagen: Hut ab, Raimund hatte alle nötigen Kontakte, um diese Sensation perfekt zu machen.“ Er hat jedoch andere – seine – Probleme in seinem Kopf: Zwei Defekte in zwei Rennen. Für ihn nicht akzeptabel. Höchste Zeit, dass er wieder um den Sieg mitfahren kann. So wie im Vorjahr. Da wurder der Niederösterreicher hinter Baumschlager Zweiter. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergStarke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandÖSV-Snowboard-Duo Karl/Ulbing siegte in MoskauSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenGroßes Starterfeld am Hochkar muss nun wartenNeue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der Wölfe