BSO gibt Startschuss zu World Games 2017 in Polen

TeilnehmerInnen der World Games 2017 vor dem Schloss Belvedere in Wien. Foto: BSO/Leo Hagen
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WORLD GAMES. Rund 60 Personen umfasst die österreichische Delegation bei den World Games Ende Juli in Breslau (POL).

42.771 ZuseherInnen allein bei der Eröffnung im ultramodernen Stadion Miejski, 4.000 TeilnehmerInnen aus 100 Nationen und 222 Medaillen-Entscheidungen, die in 120 Länder übertragen werden, machen die World Games vom 20. bis 30. Juli in Breslau (Polen) weltweit zur größten Multi-Sportveranstaltung des Jahres. Die World Games sind ein internationaler Wettkampf für Sportarten, welche nicht Teil des Wettkampf-Programms der Olympischen Sommerspiele sind, aber dennoch weltweit in hohem Maße verbreitet sind. Sie werden alle vier Jahre ausgerichtet und sind nach den Olympischen Spielen das größte Multisportevent. Die Organisation und die Durchführung obliegen der International World Games Association (IWGA) unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Im ewigen Medaillenspiegel liegt Österreich mit 13 Gold-, 22 Silber- und 18 Bronzemedaillen (53 Medaillen) auf Rang 22.

Bisher haben sich bereits 43 österreichische AthletInnen aus den Sportarten Billard, Boccia, Bogensport, Faustball, Jiu-Jitsu, Karate, Kickboxen, Klettern, Orientierungslauf, Inline-Skate, Tanzen, Rhythmische Gymnastik und Wasserski qualifiziert. Bis Mitte Mai finden die letzten Qualifikationsmöglichkeiten statt. Inklusive TrainerInnen und BetreuerInnen wird das österreichische Team etwa 60 Personen umfassen.

Für den neuen BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer haben die World Games einen besonderen Stellenwert: „Ich bin stolz darauf, dass die BSO erstmals die österreichischen Sportverbände und Athletinnen und Athleten bei deren Teilnahme an dieser hochkarätigen internationalen Veranstaltung unterstützt und habe großen Respekt vor den tollen Leistungen, die für eine Qualifikation notwendig waren. Dass die World Games nur Austragungsorte für die Wettkämpfe verwenden, die bereits bestehen und Adaptierungen nur akzeptiert werden, wenn eine nachhaltige Nutzung gewährleistet ist, sehe ich als vorbildliches und zukunftsweisendes Merkmal.“

 

 

 

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