Erstes „Endspiel“ um den Klassenerhalt gewonnen Themen:Fußball Michael Huber, ein Bollwerk der SKN-Abwehr gegen Mattersburg. - Foto: Helmut Lackinger Von: Heinz Harauer 13. Mai 2017 FUSSBALL. Das erste von vier „Endspielen“ um den Bundesligaerhalt hat der SKN St. Pölten für sich entschieden: Mattersburg wurde vor 3900 Fans mit 1:0 besiegt. SKN St. Pölten – SV Mattersburg 1:0 (0:0). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Petrovic, Pîrvulescu; Martic, Perchtold; Ambichl, Hartl (81. Thürauer), Dieng (58. Korkmaz); Luckassen (91. Doumbouya). – SVM: Kuster; Nowak, Ortiz, Malic, Höller; Jano, Erhardt; Farkas, Röcher (61. Grgic), Atanga (79. Templ); Maierhofer (77. Bürger). – Tor: 1:0 Martic (72.). – Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die Negastivserie gegen die Burgenländer ist endlich Geschichte. Die diesmal äußerst bissigenWölfe fuhren nach zuletzt neun sieglosen Spielen gegen die Burgenländer durch den zweiten Saisontreffer von Manuel Martic einen verdienten 1:0-Erfolg ein und sicherte sich somit einen ganz wichtigen Dreier im Abstiegskampf. Das Duell mit dem SV Mattersburg stellte für die Fallmann-Elf den Auftakt zu vier direkten Duellen mit unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf und damit den Startschuss zu einer spannenden Schlussphase in der ersten Saison in der Bundesliga dar. Im Aufeinandertreffen mit der Elf von Ex-Leitwolf Gerald Baumgartner wollte unser Wolfsrudel dabei gleich einmal ein Ausrufezeichen setzen. Gelingen sollte dieses Unterfangen mit insgesamt fünf Änderungen in der Startelf! Zu Beginn merkte man beiden Mannschaften jedoch an, wie wichtig diese Partie in Sachen Abstiegskampf war. Beide Seiten versuchten aus einer gesicherten Defensive heraus zu agieren und ließen dementsprechend in ihren jeweiligen Offensivaktionen den erforderlichen Nachdruck vermissen. Und so dauerte es bis zur 15. Minute, ehe erstmals ein Hauch von Gefahr in einem der beiden Strafräume entstand – Kevin Luckassen Kopfball verfehlte allerdings nach einer Hereingabe von Cheikhou Dieng das Gehäuse. Und auch auf der Gegenseite nährten sich die Gäste erstmals dem Tor, Stefan Maierhofer hatte sein Visier bei einem Kopfball aus zehn Metern allerdings ebenfalls schlecht eingestellt (16.). Im Anschluss waren es dann erneut die Gastgeber, die mit schnellem Kombinationsspiel über die Seiten das Tor von Mattersburg-Goalie Kuster in Bedrängnis brachten: Beide Male stand dabei Dieng im Mittelpunkt, fand aber entweder im Schlussmann seinen Meister (18.) oder wurde im letzten Moment geblockt (20.). Die größte Gelegenheit auf die Führung gab es hingegen kurz vor der Pause – als alles schon mit einem torlosen Remis rechnete, stieg Petrovic nach einer Ambichl-Ecke am höchsten, sein Kopfball landete jedoch auf der Querlatte (43.). Somit ging es mit einem alles in allem leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen. Wölfe dominierten den zweiten Durchgang Nach der Pause bekamen die S. Pöltner die Partie dann immer besser in den Griff: War es in den ersten 45 Minuten noch einer offener Schlagabtausch, hatten Vorstöße der Baumgartner-Elf in die gegnerische Hälfte nach Wiederbeginn zunächst eher Seltenheitswert. Die Gastgeber gingen nun deutlich engagierter zu Werke und hätten sich beinahe umgehend selbst belohnt: Doch nach einer Ambichl-Ecke samt Verlängerung durch Michael Huber stand beim Schuss von Manuel Hartl abermals das Aluminium im Weg (51.). Zwanzig Minuten vor dem Ende war es aber dann endlich soweit: Der Ball zappelte nach einer Standardsituation im Netz der Burgenländer! Ein scharf getretener Freistoß von Ambichl aus dem rechten Halbfeld fand im Strafraum der Baumgartner-Elf den Kopf von Manuel Martic und der nickte überlegt zur verdienten 1:o-Führung ein (72.). Manuel Hartl hatte kurz darauf sogar die Gelegenheit den Deckel draufzumachen, sein Kopfball wurde allerdings von Kuster pariert (80.). Und so hieß es abermals Zittern bis zum Schluss! Am Ende brachten die Wölfe diese knappe Führung aber souverän über die Zeit und sicherten sich damit wahre „Big Points“ im Abstiegskampf, durch die man nun wieder vier Zähler vor dem Schlusslicht Ried liegt, das gegen Austria Wien0:3 unterlag. Und auch Admira Wacker leistete dem SKN Schützenhilfe: Die Südstädter siegten gegen Wolfsberg 3:2. In der nächsten Woche hat man nun sogar die Chance sich im direkten Duell gegen Ried endgültig zu retten, weshalb bereits ab kommenden Montag der volle Fokus auf dem nächsten Abstiegskracher liegt! 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