Altenmarkt keine hohe Hürde für den Meister

Per Kopf bezwang Mateja Zver Altenmarks Torfrau Jasmin Pfeiler zum einzigen Treffer des Spiels. (Bild: Tom Seiss)
Share Button

FUSSBALL. Die Meistermannschaft aus St. Pölten gab sich auch beim NÖ. Derby in Altenmarkt keine Blöße.

SKV Altenmarkt – SKN St. Pölten Frauen 0:1 (0:1). – SKN: Jasmin Krejc, Gina Babicky, Jennifer Pöltl, Fanni Vago, Nadine Prohaska, Viktoria Pinther (55. Carina Mahr), Alexandra Biroova, Mateja Zver (81. Lilla Sipos), Adina Hamidovic (71. Laura Krumböck), Jasmin Eder, Claudia Wasser. – Tor: Mateja Zver (20.) .- Lilla Sipos, Laura Krumböck, Carina Mahr und Julia Tabotta verfolgten den Anpfiff von der Bank aus, die Startaufstellung des SKN hatte im Auswärtsspiel gegen Altenmarkt dennoch genügend Klasse, um die Anfangsphase der Begegnung unversehrt zu überstehen. Einen ersten Warnschuss gab Mateja Zver schon in Minute sieben ab, Torfrau Pfeiler zeigte sich bei diesem Derby allerdings in unbeeindruckender Form und fing den Ball sicher.

Nach einer Viertelstunde übernahm der regierende Meister zusehends die Kontrolle, die Gastgeberinnen machten hinten die Räume dicht und den St. Pöltnerinnen das Leben schwer. Aus einem Moment der Unachtsamkeit fiel der Siegtreffer des SKN. Alexandra Bíróová schlug einen hohen Ball auf ihre Teamkollegin, die von ihrer Bewacherin für einen Moment zu lasch gedeckt wurde. Den folgenden Kopfball konnte auch Schlussfrau Pfeiler nicht mehr klären – 1:0 für die Wölfinnen aus der Landeshauptstadt.

Kein Glück im Abschluss beim SKN St. Pölten

Auch im zweiten Durchgang machten die Gäste das Spiel, die erste Möglichkeit hatten allerdings die Gastgeberinnen. Im Fallen spitzelte Desiree Wiener den Ball in Richtung Jasmin Krejc, die Torfrau der Wölfinnen hatte mit diesem Ball allerdings keine Mühe. Die Schlussfrau der Meistermannschaft hatte einen ruhigen Arbeitstag, denn offensiv kam von den Altenmarkterinnen wenig. Ganz anders das Gästeteam. So hatte Mateja Zver die große Chance auf das 2:0, sie traf aber aus kurzer Distanz nur die Querlatte. In der Schlussphase vergaben Nadine Prohaska und Lilla Sipos gute Möglichkeiten, der Sieg des SKN geriet jedoch nicht mehr ins Wanken.

Am vorletzten Spieltag fiel auch die Vorentscheidung im Kampf um den zweiten Startplatz Österreichs für die UEFA Women´s Champions League. Neulengbach bezwang im Paralellspiel Verfolger Sturm Graz mit 1:0, damit haben die ehemaligen Serienmeisterinnen nun sechs Zähler Vorsprung auf die Grazerinnen und gute Chancen auf den zweiten CL-Startplatz in der kommenden Saison. Für den Siegtreffer zeichnete sich kurz vor der Pause Nicole Sauer verantwortlich. Die Gegnerinnen der St. Pöltnerinnen im Pokal-Endspiel kommende Woche in Melk tankten vor dem Duell mit dem Rivalen nochmals kräftig Selbstvertrauen und gehen gestärkt ins Finale.

 

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*