NÖSV Neulengbach im Ladies Cup-Finale chancenlos

Überragende Leistung von Mateja Zver im Ladies Cup-Finale gegen Neulengbach. - Foto: Tom Seiss
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FUSSBALL. Die SKN St. Pölten Frauen krönten sich mit einem 5:0-Finalerfolg über den NÖSV Neulengbach zu den Siegerinnen im ÖFB Ladies Cup.

SKN St. Pölten Frauen – NÖSV Neulengbach 5:0 (1:0). – SKN: Jasmin Krejc; Gina Babicky (79. Carina Mahr), Jennifer Pöltl (65. Viktoria Pinther), Fanni Vago, Nadine Prohaska, Alexandra Biroova, Julia Tabotta, Mateja Zver, Adina Hamidovic, Jasmin Eder, Claudia Wasser (74. Laura Krumböck). – NÖSV: Katharina Lichtenberger, Nicole Sauer (64. Julia Hickelsberger), Katharina Aufhauser, Sonja Hickelsberger (64. Valentina Schwarzlmüller), Hannah Kunschert (82. Maria Gstöttner), Nicole Konrath, Jennifer Klein, Sarah Wronski, Besijana Pireci, Sandrine Sobotka, Laura Wienroither. – Tore: Zver (29., 89.), Vago (48.), Pinther (80., 87.) – Die SKN St. Pölten Frauen krönten sich mit einem 5:0-Finalerfolg gegen NÖSV Neulengbach zu den Siegerinnen im ÖFB Ladies Cup 2016/17. Es ist der fünfte Cup-Titel und das dritte Double in Folge für die Landeshauptstädterinnen.

Die Neulengbacherinnen konnten das Spiel in der ersten Halbzeit gegen die favorisierten frischgebackenen Meisterinnen noch einigermaßen offen gestalten. NÖSV-Schlussfrau Katharina Lichtenberger parierte schon in der 6. Minute einen Elfmeter von Fanny Vago. Nach einer knappen halben Stunde brachte Mateja Zver die St. Pöltnerinnen mit 1:0 in Front: Ein zu schwacher Rückpass von Kapitänin Sarah Wronski leitete die letztlich doch zu hohe Niederlage der Wienerwaldelf ein.

Nach Seitenwechsel (48.) erhöhte Spielertrainerin Fanny Vago – die beste und lauffreudigste Spielerin in diesem Lokalschlager – auf 2:0 für den SKN. Kurz danach verfehlte einen Freistoßball von Wronski nur hauchdünn das St. Pöltner Tor. Im Finish verließen die Wienerwaldelf immer mehr die Kräfte.

SKN-Frauen konnten konditionell zulegen

In der 80. Minute machte Viktoria Pinther mit dem 3:0 vor über 500 Zuschauern in Melk alles klar. Die ÖFB-Teamspielerin legte noch einen Treffer zum 4:0 nach, ehe Mateja Zver mit dem 5:0 den Schlusspunkt setzte (89.).

SKN-Kapitänin Jasmin Eder: “Das Spiel war großteils sehr ausgeglichen, wir haben von Beginn an  Akzente setzen können. Nach dem vergebenen Elfmeter haben wir ein paar Minuten gebraucht, aber wir haben es gut weggesteckt. Uns hat geholfen, dass wir einige routinierte Spielerinnen in unseren Reihen haben und in den entscheidenden Momenten da waren. Titel zu gewinnen wird nie langweilig und wir freuen uns sehr.“

Nach der Pokalübergabe bekamen die Wölfinnen Unterstützung von den Fanklubs des SKN St. Pölten, die beide am Rückweg von Ried noch einen Zwischenstopp in Melk einlegten. Gemeinsam feierten die Pokalsiegerinnen am Feld mit der Wolfbrigade sowie dem Frauen-Fanklub des SKN lautstark und boten ein schönes Bild der Einheit.

Die zweifache Torschützin Viktoria Pinther: „Es ist unglaublich, da gibt es nicht mehr dazu zu sagen, es war ein sehr gutes Spiel. Nach dem 3. und 4. Tor haben wir weiter offensiv gespielt. Wir wollen immer mehr, hören nie auf, wollen immer das nächste Tor erzielen. Wir waren konsequenter, haben unsere Chancen genutzt. Die Saison ist super gelaufen, wir haben alles erreicht, was wir wollten.“

Katharina Aufhauser (NÖSV Neulengbach): „Aus meiner Sicht ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen. Wir haben alles probiert, wollten das Tor schießen, uns für den Einsatz belohnen. Wir haben für so ein Spiel aber zu viele leichte Fehler gemacht, uns die Tore selbst geschossen. Es hat heute nicht sein wollen. Wir hätten uns für den Einsatz belohnen müssen. Vor allem in der 1. Halbzeit haben wir das umgesetzt,  dass wir uns taktisch vorgenommen haben. Nach dem 3:0 haben wir alles nach vorne geworfen um noch ein Tor zu erzielen.“

Sarah Wronski (Neulengbach-Kapitänin): „Wir sind extrem enttäuscht, haben in den ersten 50 Minuten gut dagegen gehalten. Nach dem 2:0 sind wir vor allem mental weggebrochen. Das Ergebnis ist zu hoch, wir haben aber viele indviduelle Fehler gemacht. Jeder, der spielt, trägt eine gewisse Verantwortung, da sind individuelle Fehler doppelt bitter. In so einem Spiel ist es aber egal wie viele Tore fallen. Es spielt keine Rolle, ob man 1:0 oder 5:0 verliert. Wir können aber mit der gesamten Saison sehr zufrieden und stolz sein.“

 

 

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