Wr. Neustadt: Revanche für Fehlstart in Lustenau

Wiener Neustadt (re.) in in Lustenau auf Sieg eingestellt. - Foto: SCWN
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FUSSBALL. Der SC Wiener Neustadt „brennt“ auf Revanche gegen die Austria aus Lustenau, der SKN St. Pölten will auswärts bei  Austria Salzburg die kurze Erfolgsserie weiter ausbauen.

Das Premierenspiel des Absteigers zum Auftakt der Ersten Liga  im Ländle verlief für Kapitän Remo Mally & Co. nicht nach Wunsch. Beim Rückspiel im Stadion Wiener Neustadt am Freitag will der SC aber Revanche für die 0:2-Niederlage gegen Austria Lustenau nehmen.

Dass die Lustenauer ein ganz harter Brocken sein können, haben sie schon im Auftaktspiel gegen den SC Wiener Neustadt bewiesen. Die Jungs von Sportchef Günter Kreissl starteten eigentlich gut in die Partie und zeigten sich spielfreudig. Nach 90 Minuten sah die Situation leider anders aus. Eine 0:2-Niederlage stand auf der Anzeigetafel im Ländle. Auch beim letzten Heimspiel gegen Wacker Innsbruck hielten die Niederösterreicher stark entgegen. Gegentore in der 1. und in der 93. Minute sorgten für eine ungerechter 1:2-Niederlage.

Doch Jammern ist nicht die Linie von Sportchef Günter Kreissl. Gerede weil Wiener Neustadt einen unmittelbaren Tabellennachbarn, die auf Platz acht liegende Austria aus Lustenau geht. Eines ist allerdings klar: Aufgrund der starken Konkurrenz in der Liga ist der SC gefordert zu punkten. Besonders im eigenen Stadion. „Die Fans haben zu Beginn der Saison größtenteils sehr viel Geduld bewiesen, dafür gebührt ihnen Dank. Doch jetzt liegt es am Team, die Stadionbesucher für ihre Unterstützung zu belohnen“, fordert der sportliche Leiter. Alle wollen weg von den unteren Tabellenregionen. Dafür trainieren die Blau-Weissen jeden Tag sehr hart und wollen jetzt nach und nach die Früchte ihrer Arbeit ernten. Gegen die Vorarlberger aus Lustenau sollen jedenfalls die nächsten wichtigen Zähler auf das Punktekonto des SC Wiener Neustadt fließen.

SKN gegen Aufsteiger Salzburg

Nach dem wichtigen Dreier am vergangenen Montag beim Schlusslicht Floridsdorfer AC steht für den SKN St. Pöltene nun Teil zwei des Auswärtsdoppels an: Zum Auftakt des zweiten Saisonviertels gastieren die Wölfe beim SV Austria Salzburg und wollen beim Aufsteiger den Aufwärtstrend der letzten Spiele weiter fortsetzen.

Die Bilanz gestaltete sich für Trainer Karl Daxbacher durchaus positiv: Die letzten beiden Partien konnten jeweils ohne ein Gegentor gewonnen werden – dies gelang dem Wolfsrudel zuletzt im Sommer 2013, als der SKN sogar vier Partien in Folge ohne Verlusttreffer für sich entscheiden konnte. Um an diese Ausbeute noch näher heranzukommen, müssen die St. Pöltner beim heutigen Gastspiel auswärts weiter nachlegen.
„Wir haben  mit den Salzburgern noch eine Rechnung offen“ so der Trainer.  Denn das erste Aufeinandertreffen in der NV-Arena endete trotz zweimaliger Führung nur mit einem 2:2. Das wäre  mit dem vierten Auswärtssieg nach neun Runden endlich der Kontakt zur oberen Tabellenregionen gegeben.

Sicher nicht dabei ist Kapitän Tomasz Wisio. Der Abwehrchef zog sich im Duell mit dem FAC einen Seitenbandriss zu und wird für rund sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen.  Doch sein „Ersatz“, der Debütant  Daniel Petrovic hat eine derzeigbare Vorstellung abgeliefert. Dazu hat  der Braslilianer Jefferson Pereira Viereira seine Sperre nach der „Spuckattacke“ gegen gegen Austria Klagenfurt abgesessen und ist nun wieder spielberechtigt. In der Startaufstellung gegen die Andersen-Elf wird Chefcoach Karl Daxbacher im Vergleich zur letzten Partie daher  die ein oder andere Änderung vornehmen.

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