Patrick Konrad hält mit der Elite beim Giro mit

Bora-Kapitän Patrick Konrad beim 100. Giro stark unterwegs. - Foto: Boar-hansgrode
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RADSPORT. Bei der letzten Bergankunft der 100. Giro d´Italia zeigten Patrick Konrad und Gregor Mühlberger eine solide Performance.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Giro d´Italia wurde eine Etappe in San Candido gestartet. Die erste von drei Bergwertungen gab es gleich nach 13 Kilometer, die letzte Bergwertung war zugleich auch die Zielankunft am Piancavallo. Der 15 Kilometer lange, steile Anstieg hatte eine durchschnittliche Steigung von bis zu 14 Prozent.

Das Rennen war, wie erwartet, von Beginn an extrem schnell und hektisch. Schon nach 37 Kilometern bildete sich eine Spitzengruppe mit 14 Fahrern, in der auch der Niederösterreicher Gregor Mühlberger war. Auch der Perchtoldsdorfer Patrick Konrad, der mit Nibali und Quintana in der Verfolgung war, schloss zu Mühlbergers Gruppe auf. Das reduzierte Hauptfeld, in dem auch das Maglia Rosa war, kam unter Zugzwang und erhöhte das Tempo, um auf die Fluchtgruppe aufschließen zu können, was ihnen vor der zweiten Bergwertung auch gelang.

Auch Gregor Mühlberger am Berg stark

Ein erneuter Angriff einiger Radfahrer sollte bis zum finalen Anstieg halten. Doch als das Peloton in Richtung Piancavallo unterwegs war, zerfielen nach und nach die Gruppen. BORA – hansgrohe Fahrer Patrick Konrad und Gregor Mühlberger waren am Fuße des Berges in vorderer Position, verloren aber im Laufe des Anstieges einige Minuten. An der Spitze duellierten sich die Gesamtklassement-Fahrer.Maglia Rosa Träger Dumoulin (Team Sunweb) verlor den Anschluss und erreichte einige Sekunden hinter  Quintana (Team Movistar) das Ziel und somit auch das Trikot des Gesamtführenden. Den Tagessieg holte sich mit einer gezielten Attacke Maglia Azzura Träger M. Landa (Team Sky). BORA – hansgrohe-Kletterer Patrick Konrad fuhr in einer der ersten Verfolgergruppen, trotz der Anstrengungen der letzten Etappen, kontinuierlich das schnelle Tempo mit. Durch diese starke Leistung machte Konrad noch einmal eine Position gut und ist wieder 18. in der Gesamtwertung.

„Es war heute wieder eine harte Etappe. Zuerst war ich in der Verfolgung und konnte zur Spitzengruppe aufschließen. Doch die Gruppe mit dem Maglia Rosa hat nachgesetzt, um die das Trikot zu verteidigen. Danach wurde das Rennen richtig schnell und im Anstieg gab es eine Attacke nach der anderen. Meine Beine haben für ein Top Ten Result leider nicht mehr gereicht aber ich bin froh, als 18. immer noch in den Top-Zwanzig platziert zu sein und ich hoffe, es bis Mailand halten oder verbessern zu können,“ zog Patrick Konrad ein positive Bilanz.

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