Team Amplatz BMC mit Pernsteiner und Mugerli

Wer wird heuer am Podest des GP SPORT.LAND.Niederösterreich stehen. - Foto: Werner Kapfenbauer
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RADSPORT. Der Grand Prix SPORT.LAND.Niederösterreich lockt die besten heimischen Radprofis ins Mostviertel.


Die erste Grand Tour der Radsportsaison 2017 ist zu Ende. Die 100. Auflage des Giro d’Italia war die wohl spannendste aller Zeiten und mit den drei Erstplatzierten innerhalb von nur 40 Sekunden auch eine der knappsten. Auch aus österreichischer Sicht geht die Jubiläumsausgabe der Italien-Rundfahrt in die Geschichte ein: Lukas Pöstlberger gewann sensationell die erste Etappe durfte ins begehrte “Maglia Rosa“ schlüpfen. Der Radsport lebt wie selten zuvor – auch in Niederösterreich, wo kommenden Sonntag das größte Eintagesrennen des Landes, der Grand Prix SPORT.LAND.Niederösterreich in St.Pölten, ausgetragen wird.

Das bereits traditionelle Rennen ist wiederum Teil der heimischen Rad-Bundesliga und wartet heuer mit einer besonders attraktiven Streckenführung auf: 158 km und über 2.700 Höhenmeter müssen die Radprofis aus Österreich und den Nachbarländern bewältigen. Alle namhaften und großen Teams haben ihren Start angekündigt und lassen ein spannendes Rennen quer durch das Mostviertel erwarten. Die Steigungen sind zwar zahlreich, aber nicht so lange, dass abgehängte Fahrer nicht wieder aufschließen können und auf den letzten flachen Kilometern ins Ziel gar Sprintqualitäten gefragt sind. Fazit: Allroundtalente sind von Vorteil.  

Zu den größten Favoriten zählt vor allem die niederösterreichische Mannschaft Amplatz BMC mit dem aktuellen Bundesliga-Führenden Matej Mugerli (SLO). Rein vom Streckenprofil ist der GP SPORT.LAND.Niederösterreich aber auch ganz nach dem Geschmack von dessen Teamkollegen und Lokalmatadoren Hermann Pernsteiner. Der Senkrechtstarter aus der Buckligen Welt hat sich für Sonntag nicht nur eine gute Platzierung zum Ziel gesetzt, sondern sieht das Rennen auch als wichtigen Formcheck vor der in einem Monat beginnenden Österreich Rundfahrt.

Auch dort spielt das Sportland Niederösterreich eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt durch das hohe Engagement von LRV-Präsident Jürgen Brettschneider kommen Radsportfans heuer gleich zweimal in den Genuss, den Besten der Besten auf die Beine zu schauen: Zunächst auf Teilstück drei von Wien nach Pöggstall und tags darauf mit Start in Wieselburg, von wo es weiter Richtung Oberösterreich gehen wird.

St. Pölten im Mittelpunkt des Radsports

Generell steht der kommende Pfingstsonntag in St.Pölten ganz im Zeichen des Radsports, als der GP SPORT.LAND.Niederösterreich heuer erstmals parallel zum St.Pöltner Radmarathon stattfinden wird. Um 9 Uhr starten die Profis – 15 Minuten später stellen sich hunderte Hobbyfahrer auf genau derselben Strecke dieser großen Herausforderung. Nicht nur der Vergleich mit den Top-Leuten wartet im Ziel, sondern auch die Vergabe der österreichischen Marathon-Meistertitel steht bei der zehnten Austragung des St.Pöltner Radmarathons am Programm.

Gegen 13 Uhr wird der Zieleinlauf des Profirennens erwartet – alle Infos, Zeitpläne und Durchfahrtszeiten finden sich auf www.stp-radmarathon.at. Auch wenn man sie heute noch nicht alle kennt– die letzten Jahre fanden sich nahezu alle der heutigen österreichischen Radprofis im Ausland rund um Patrick Konrad, Gregor Mühlberger, Georg Preidler oder eben Lukas Pöstlberger auf der Ergebnisliste des GP SPORT.LAND.Niederösterreichs weit oben – und wo sie heute stehen durften, wir in den vergangenen drei Wochen des Giro d’Italia bewundern. Ein Rennen also mit Namen, die man sich merken muss.

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