Fenkie Schinkels Ära ist beim SKN St. Pölten zu ende

Neuer Sportdirektor beim SKN St. Pölten: Markus Schupp. - Foto: DFB
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FUSSBALL. Der 51-jährige Markus Schupp übernimmt nun beim SKN St. Pölten den Posten des Sportdirektors.

Nach zwei Jahren ist Frenkie Schinkels beim SKN als Sportdirektor Geschichte. Der Vertrag des 38-Jährigen hätte sich nur bei einem achten Tabellenplatz automatisch verlängert. So begründete Präsident Gottfrie Tröstl diesen Schritt: „Angesichts der sportlichen Entwicklung in der abgelaufenen Saison sind wir nach sehr ausführlicher Analyse und Beratung zur Erkenntnis gelangt, dass eine Trennung für die weitere Entwicklung und Zielerreichung des SKN St. Pölten unumgänglich ist“, begründete Präsident Gottfried Tröstl diesen Schritt. Das hat die Delegiertenversammlung des Vereins Montag Abend beschlossen.

„Natürlich tut uns dieser Schritt leid, denn wir haben Frenkie Schinkels vieles zu verdanken“, erklärt General Manager Andreas Blumauer: „In seiner Amtszeit haben wir den Meistertitel in der „SKY GO Erste-Liga“ erreicht und sind erst im Halbfinale des ÖFB-Samsung-Cup an der Admira gescheitert.“

Präsident Tröstl lobte Frenkie Schinkels als „einen engagiert agierenden Sportfachmann“, sah den Verein nun aber unter Druck: „Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt an dem wir einen weiteren Schritt gehen wollen, um unsere mittel- und langfristigen Ziele zu erreichen.“ Mit der Neubesetzung gehe es nun darum, „erneut Schwung aufzunehmen, eine klare Linie zu finden und Konstanz in unsere Weiterentwicklung zu bringen“

Wenn man dieses „Lobeshymnen“ auf den scheidenden Sportdirekor liest fragt man sich unwillkürlich, warum er eigentlich gehen musste.

Markus Schupp ist der Nachfolger

Ab sofort übernimmt Markus Schupp die Rolle des Sportdirektors. Der 51-jährige Deutsche lebt mit seiner Familie seit 20 Jahren in Graz, seiner letzten Station im Profifußball. In der steirischen Landeshauptstadt lief er vier Saisonen lang für den SK Sturm Graz in der Bundesliga auf und durfte mit den Steirern zwei Meistertitel und einen Cupsieg feiern. Vorher spielte er 351 mal in der deutschen Bundesliga, unter anderem für Bayern München (ein Meistertitel), den Hamburger Sportverein, Eintracht Frankfurt und seinen Stammverein, den 1. FC Kaiserslautern (ein Meistertitel, ein Cupsieg), für den er zuletzt auch bis November 2015 als Sportdirektor tätig war.

„Ich freue mich auf eine spannende Aufgabe, die mich hier in St. Pölten erwartet“, so der neue Sportdirektor, der vor allem gleich einen hervorragenden Eindruck von den handelnden Personen hatte: „Die Gespräche verliefen wirklich toll – alle brennen darauf den nächsten Schritt in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen. Und das werden wir ab sofort gemeinsam tun!“​

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