Vorbereitung auf härtestes Rennen der Welt Themen:Motorsport Richard Lietz mit seinem Porsche 911 RSR - Foto: Martin Beranek Von: Martin Beranek 12. Juni 2017 MOTORSPORT. Auf Richard Lietz wartet kommendes Wochenende das Saisonhighlight: Die 24h von Le Mans. Das Ziel ist der Sieg in der Klasse GTE-Pro. Auf dieses Rennen freut sich der Ybbsitzer ganz besonders: Am 17./18. Juni werden zum 85. Mal die 24 Stunden von Le Mans ausgetragen. Am Start des ewig jungen Klassikers sind wieder 60 Autos und 180 Fahrer. Die Jagd rund um die Uhr in der französischen Provinz gilt als härtestes Autorennen der Welt. „Ich liebe Le Mans. Dieser Ort hat für mich etwas Magisches. Es ist das wichtigste Rennen des Jahres und eine der größten Herausforderungen, der man sich als Rennfahrer stellen kann,“ so Lietz über den Rennklassiker. Im neuen 510 PS starken Porsche 911 RSR wird Richard Lietz zusammen mit seinen französischen Teamkollegen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki auf dem legendären 13,629 Kilometer langen Circuit des 24 Heures antreten. Lietz hat mit Porsche in Le Mans bereits drei GT-Siege gefeiert, den letzten 2013. „Mit einem Porsche in Le Mans zu starten, ist wegen der großen Erfolge der Marke bei diesem Rennen etwas ganz Besonderes.“ Den offiziellen Vortest auf dem Circuit des 24 Heures nutzten die Porsche-Werksfahrer letzte Woche bei angenehmen Temperaturen zur Abstimmung des neuen Autos und zur Reifenerprobung. Sie legten in den zwei auf jeweils vier Stunden angesetzten Testsessionen eine Gesamtdistanz von 1.185 Kilometer zurück und fuhren dabei die zweitschnellste Rundenzeit in der Klasse GTE-Pro. Favoriten kommen aus Italien und den USA „Den offiziellen Vortest haben wir genutzt, um den neuen 911 RSR möglichst perfekt auf diese sehr spezielle Strecke abzustimmen und verschiedene Reifen auszuprobieren. Es war ein sehr intensiver Test, der uns einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Wir haben viel über unser neues Auto gelernt und sind zuversichtlich, gegen die wie immer sehr starke Konkurrenz erfolgreich bestehen zu können,“ analysiert der Niederösterreicher. Der Circuit des 24 Heures mit legendären Kurven wie Mulsanne und Tertre Rouge sowie der fast fünf Kilometer langen Hunaudières-Geraden weist eine seltene Mischung aus Rennstrecke und normalen Landstraßen auf. Damit stellt er ganz besondere Anforderungen an Fahrer und Autos. Als Favoriten in der Klasse GTE-Pro gelten die Werksteams von Ferrari und Vorjahressieger Ford. Lietzs Porsche 911 RSR ist in diesem Jahr eine komplette Neuentwicklung: Fahrwerk, Karosseriestruktur, Aerodynamikkonzept, Motor und Getriebe wurden bei Porsche Motorsport in Weissach von Grund auf neu konstruiert. Der vor die Hinterachse gerückte Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Dank des besonders großen Heckdiffusors in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel konnten das Abtriebsniveau sowie die aerodynamische Effizienz signifikant verbessert werden. In Weissach ist man davon überzeugt, mit dem neuen Auto die Konkurrenz wieder überflügeln zu können. Die Vorfreude beim 33-Jährigen auf den Saisonhöhepunkt ist auf jeden Fall gewaltig: „Wenn ich nicht als Fahrer dabei wäre, würde ich mir jetzt sofort eine Eintrittskarte kaufen und mich mit meinen besten Kumpels auf die Tribüne setzen. Mit seiner Faszination und vor allem auch seiner Tradition steht Le Mans für mich auf einer Stufe mit Klassikern wie dem Grand Prix von Monaco und dem Indy500.“ Das Rennen startet am 17. Juni um 15.00 Uhr (live auf Eurosport). Bereits am Mittwoch rasen die Boliden beim Freien Training und ersten Qualifying das erste Mal über die Landstraßen von Le Mans. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4