Podium für Lietz am Nürburgring

Foto: Martin Beranek
Richard Lietz mit seinem Porsche 911 RSR - Foto: Martin Beranek
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MOTORSPORT. Beim WEC-Rennen auf dem Nürburgring belegte Richard Lietz mit seinem Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Pro Rang 2.

Erfolgreiches Heimrennen für Porsche in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Beim Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring belegte der 510 PS starke Rennwagen von Richard Lietz und seinem französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki den zweiten Platz in seiner Klasse in einem spannenden Rennen am Eifelkurs.

Über der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings hingen dunkle Wolken, als die 29 Starter auf die Sechsstundendistanz geschickt wurden. Doch das gefürchtete wechselhafte Eifelwetter blieb aus. Einzelne Regentropfen hatten keinen Einfluss auf den Rennverlauf. Obwohl er mit seinem 911 RSR von der Pole-Position startete, konnte Michael Christensen seine Spitzenposition nicht behaupten und fiel noch in der ersten Runde nach einem Verbremser auf den vierten Platz zurück. Dafür rückte Lietzs Teamkollege Frédéric Makowiecki auf die zweite Position vor und ging später sogar in Führung. Doch nach der ersten Boxenstopp-Runde war die alten Qualifying-Reihenfolge wiederhergestellt. Richard Lietz war zu diesem Zeitpunkt des Rennens auf der dritten Position. Aufgrund unterschiedlicher Boxenstoppstrategien übernahm der Niederösterreicher dann in weiterer Folge sogar die Führung im Rennen. Das änderte sich erst wieder zweieinhalb Stunden vor dem Ziel, als sich der Ferrari von Calado/Pier Guidi absetzen konnte und schlussendlich zum Sieg fuhr. Von da an behaupteten Lietz und sein Teamkollege mit konstant schnellen Rundenzeiten souverän Rang 2.

„Für uns war das ein gutes Rennen. Wir hatten eine perfekte Strategie, wollten am Anfang die gebrauchten Reifen fahren und dann zum Schluss mit neuen Reifen die Doppelstints angehen. Diese Strategie ist prinzipiell aufgegangen,“ analysiert der Ybbsitzer das Rennen. „Unser Team hat wieder fantastisch gearbeitet. Wir haben uns gegenüber den ersten Rennen extrem verbessert. Ich bin sehr zufrieden.“

Porsche feiert LMP1-Doppelsieg

Nach dem dritten Le-Mans-Sieg in Folge hat Porsche mit dem 919 Hybrid auch das WEC-Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring in der stärksten Klasse LMP1 gewonnen. Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley standen ganz oben auf dem Podium. Das Schwesterauto mit dem amtierenden Weltmeister Neel Jani, André Lotterer und Nick Tandy komplettierte mit Platz 2 den Doppelsieg beim Porsche-Heimrennen auf der Eifel. Konkurrent Toyota bleibt auch in Deutschland das Pech treu. Noch vor dem Start rollte der Toyota mit der Nr. 8 in der Aufwärmrunde aus. Der zweite Toyota mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez konnte mit Platz 3 den Schaden noch in Grenzen halten.

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