Jessica Pilz wurde im Lead-Weltcup gute Fünfte Jessica Pilz überzeugt mit einem fünften Platz im Bergsteigerort Chamonix. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 21. Juli 2017 WETTKLETTERN. In Chamonix (FRA) fand der zweite Lead Weltcup der Saison statt. Alle vier KVÖ-Damen kamen ins Halbfinale. Chamonix ist der Bergsteiger-Ort schlechthin. Nirgends sonst ist das Hochgebirge so leicht mit Seilbahnen erreichbar und erschlossen wie am Fuße des mehr als 4800 Meter hohen Mont Blanc. Seit dem 18. Jahrhundert wird hier Alpingeschichte geschrieben. Chamonix ist am Tag vor dem französischen Nationalfeiertag traditionell Austragungsort eines immer sehr gut besuchten Lead Weltcups. Wie schon vor fünf Tagen in Villars gelang es keinem der österreichischen Herren, sich für das Halbfinale der besten 26 zu qualifizieren. Es war innerhalb kurzer Zeit die zweite herbe Enttäuschung. Wesentlich mehr Erfolg hatten die Damen: alle vier KVÖ-AthletInnen zogen ins Halbfinale ein. Die erste Schlüsselstelle wartete in Routenmitte, wo die von einem Infekt geschwächte Katharina Posch (21.) und Julia Fiser (19.) stürzten. Hannah Schubert kletterte einen Zug weiter und wurde Zwölfte. Jessica Pilz zeigte ihre bisher überzeugendste Saisonleistung und zog als Zweite ins Finale ein. Entscheidender Griff misslungen Die abwechslungsreiche Finalroute, in der alle Starterinnen den weiten Sprung im ersten Drittel meisterten, wurde erst weiter oben schwer. Nachdem vor Jessica Pilz schon zwei Starterinnen Top geklettert waren, war der Druck groß. Um ihren zweiten Zwischenrang zu verteidigen musste auch sie die Finalroute durchsteigen. Ein Fehler in der Schlusspassage zwang sie, zwei Züge zurück zu klettern, um einen entscheidenden Griff mit der richtigen Hand zu nehmen. Dies gelang ihr nicht, das bedeutete Platz fünf. Den Sieg holte Janja Garnbret (SLO) vor Jain Kim (KOR) und Anak Verhoeven (BEL). Bei den Herren gewann Marcello Bombardi (ITA). Keiichiro Korenaga und Yuki Hada (beide JPN) komplettierten das Podium. Für alle drei war es das erste Mal am Weltcuppodest. Lead-Nationaltrainer Martin Hammerer zog im Anschluss ans Finale Bilanz: „Jessica hat im Halbfinale ihre beste Saisonleistung gebracht. Im Finale wäre das Top drin gewesen. Leider hat ihr der Fehler den ersten Stockerlplatz der Weltcupsaison gekostet.“ Text: Ben Lepesant Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergStarke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandÖSV-Snowboard-Duo Karl/Ulbing siegte in MoskauSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenGroßes Starterfeld am Hochkar muss nun wartenNeue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der Wölfe