Slalom-WM Titel für Felix Oschmautz in Bratislava Viktoria Wolffhardt hat im K1-Bewerb erneut eine Chance auf eine Medaille. - Foto: OKV Von: Heinz Harauer 21. Juli 2017 KANU. Gold für Felix Oschmautz bei der Slalom-WM in der K1-Junioren-Klasse in Bratislava. Marion Leitner holte Silber. Mit dem WM-Titel feierte Oschmautz den bis dato größten Erfolg seiner Karriere und bereitete sich drei Tage nach seinem 18. Geburtstag das wohl schönste Geschenk. In einer ersten Reaktion nach dem Rennen zeigte sich der Jörntner sprachlos: „Ich pack‘ es noch immer nicht ganz. Weltmeister ist echt ein Wahnsinn und mir fällt ein großer Stein vom Herzen. Letztes Jahr war ich WM-Zweiter, da hab‘ ich mir gedacht: ‚Jetzt holst Dir halt den Titel‘. Dass es dann so geklappt hat, ist ein Traum.“ Oschmautz startete als Halbfinal-Zweiter als Vorletzter ins Finale. Auch dort gelang dem Klagenfurter ein solider, schneller Lauf und er distanzierte den bis dahin führenden Tschechen Jan Barta um 3,49 Sekunden. Schließlich stand nur noch Bartas Landsmann Tomas Zima oben. Als Zima dann jedoch das 23. und letzte Tor berührte war klar, dass er Oschmautz nicht mehr gefährden konnte. „Ich war bei der Bootskontrolle und hab‘ seinen Lauf nicht gesehen. Meine Teamkollegen haben mir zugerufen, dass er hinter mir ist“, schildert Oschmautz die entscheidenden Augenblicke. Mario Leitner musste Lokalmatador Vortritt lassen In der U23 gewann Mario Leitner hinter dem slowakischen Lokalmatador und Titelverteidiger Jakub Grigar die Silbermedaille. 2014 war der Kärntner bereits Junioren-Weltmeister gewesen. „Ich hab‘ mir nach dem Halbfinale schon gedacht, dass heute was möglich ist. Ich bin mit meiner Medaille voll zufrieden, das ist mega cool“, so Leitner. Er und Oschmautz haben gemeinsam mit Matthias Weger im Team-Bewerb am Sonntag die Chance auf eine weitere Medaille. Für Weger war im heutigen K1-Einzel im Halbfinale als 22. Endstation. Bei den Damen landete Viktoria Wolffhardt im C1 nach einem Fahrfehler im mittleren Streckenabschnitt auf Platz fünf. Die 23-jährige Tullnerin hatte nach einem Kreuzbandriss erst im Frühjahr wieder mit dem Training begonnen. Wolffhardt hat am Samstag im K1-Bewerb erneut Chance auf eine Medaille. Pech hatte Nadine Weratschnig – die Kärntnerin wurde im Halbfinale bei Tor 16 abgetrieben und war mit 50 Strafsekunden aus dem Rennen um die Finalplätze. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Cheftrainer Helmut Oblinger: „Am ersten Tag gleich Gold und Silber ist natürlich mehr als im Soll. Felix war bei den Junioren Favorit und hat dem Druck standgehalten. Hut ab auch vor Mario, der ein ganz starkes Rennen gefahren ist. Jakub Grigar ist nicht irgendwer, der war letztes Jahr Fünfter bei Olympia.“ Auch dem morgigen Damenrennen sieht Oblinger optimistisch entgegen: „Da haben wir auch noch ganz heiße Eisen im Feuer.“ OKV-Programm für Samstag, 22. Juli 09:36 U23 K1 Halbfinale – Nina Weratschnig 10:14 U23 K1 Halbfinale – Viktoria Wolffhardt 10:18 U23 K1 Halbfinale – Lisa Leitner 11:27 Junioren K1 Halbfinale – Antonia Oschmautz Ab 15:30 U23 K1 Finale (je nach Rennverlauf) Ab 15:55 Junioren K1 Finale (je nach Rennverlauf) Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Sämtliche Rennen können im Livestream mitverfolgt werden. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergStarke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandÖSV-Snowboard-Duo Karl/Ulbing siegte in MoskauSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenGroßes Starterfeld am Hochkar muss nun wartenNeue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der Wölfe