Martin Kremser ist neuer ÖKB-Sportdirektor

Martin Kremser ist neuer Sportdirektor beim Österreichischen Karatebund. - Foto: zVg
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KARATE. Nach Marianne Kellners Bestellung zur Kata-Bundestrainerin hat der ÖKB auch Martin Kremser in eine hohe Position berufen.

Nach der Karenzierung des Kärntners Marco Kassmannhuber, der beruflich nach Deutschland ging, war die Funktion des Sportdirektors vakant. Die Wahl fiel auf den ehemaligen Nationalteam-Athleten und SLZ/BORGL-Absolventen Martin Kremser, der bereits vorher in verschiedenen Funktionen für den Verband tätig war.

Martin Kremser, 31, ein gebürtiger Salzburger aus Schwarzach kam als Achtjähriger, nachdem sein Vater eine Stelle als Arzt im St. Pöltner Klinikum angetreten hatte, in die Neigungsgruppe der Stadt St. Pölten, wo Marianne Kellner seine erste Trainerin war. Über den UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten, das BORGL und das Sport-Bundesheer entwickelte er sich mit Trainer Erhard Kellner bald zu einem Top-Athleten, der Österreichischer Juniorenmeister wurde, später bei der Goju Ryu Weltmeisterschaft sogar Bronze erringen konnte und sich zum CSIT-Weltmeister krönte.

Nach dem Bachelor-Studium (Medientechnik) an der Fachhochschule St. Pölten wuchs er langsam in den Österreichischen Karatebund hinein, bewährte sich zuerst als Kommunikationsmanager und später als Talentemanager. In seiner neuen Funktion als Sportdirektor leitet er die Spitzensportkommission und koordiniert gemeinsam mit den Bundestrainern Trainingspläne und Sportreisen. Erhard Kellner: „Wenn Karateka aus unserem Verein in solche Positionen aufsteigen, ist dies das schönste Feedback, das man sich wünschen kann.“

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