Strecke in Fuglau/Horn bestand ihre Premiere Themen:Motorsport RX-Action in Horn. Vorne: Andreas Hipfl im VW Polo GTI. Foto: Lehr Von: Heinz Harauer 16. August 2017 MOTORSPORT. Auf der neuen Strecke in Fuglau/Horn fand diesmal die Rallycross-Meisterschaft statt. Bis auf einige Details ist alles neu in Fuglau. Besonders die neu gestaltete Joker Lap macht die Läufe durch ihre Linienführung noch spannender. Andreas Hipfl startete mit seinem VW Polo GTI in das vergangene Rennwochenende. Mit Höhen und Tiefen sollte es ein Wochenende werden, dass an Spannung kaum zu überbieten war, aber auch viel Arbeit mit sich brachte. Im ersten Training hieß es vorerst einmal, sich die neue Strecke im Kopf abzuspeichern. Im zweiten Training konnte er schon ein sehr gutes Reifen-Setup für die neuen Begebenheiten finden und schraubte die Erwartungshaltung für den ersten Vorlauf entsprechend hoch. Mit einem perfekten Start schienen sich diese Erwartungen auch zu erfüllen, denn er konnte als Erster in Startkurve einfahren. Die frisch aufgeschüttete Strecke hatte jedoch in der Ostkurve eine Überraschung parat: Eines tiefen Schlagloch. „Da ich als Erster dort ankam, war ich sozusagen der Vorkoster und ich hab mich dabei richtig verbrannt. Denn der VW versetzte sich durch das neue Loch in der Fahrbahn so unglücklich, dass ich bis zu den Streckenbegrenzungen rutschte. Zwei meiner Kontrahenten musste ich ziehen lassen. Ich konnte die verlorenen Positionen nicht mehr aufholen und überquerte die Zielline als Dritter.“ Am Sonntag Morgen startete Hipfl in den zweiten Vorlauf. Diesmal ging er vorsichtiger vor und ließ seinen Mitbewerbern die „Vorkosterrolle“ übernehmen. Er bog als Letzter in die erste Kurve und schaute sich das einmal von hinten an. Durch eine gefinkelte Strategie im Einsatz der Joker-Lap konnte er einen Konkurrenten überholen und kam als Zweiter ins Ziel. „Die Strategie war gut, immerhin konnte ich mich um einen Platz verbessern und das Auto wurde weniger stark belastet.“ Ein problemloser Finaleinzug Beim dritten Vorlauf war die Strecke dann schon sehr ausgefahren. In der drittern Runde wurde Hipfl abermals ein tiefes Schlagloch zum Verhängnis. Das Resultat: Vorderachsträger verbogen. Daher war der Polo nur noch sehr schwierig zu kontrollieren. Er rettetetrotzdem den zweiten Platz ins Ziel. Insgesamt gab es den vierten Gesamtrang nach den Vorläufen und somit einen sicheren Finaleinzug. Leider konnte das Fahrzeug bis zum Finale nicht mehr instandgesetzt werden. Hipfl ging somit mit den technischen Problemen ins Finale. Aber nach kurzer Zeit gab es keinen Öldruck mehr und der Motor baute rasant an Leistung ab. Grund war ein Schlagloch, das die Ölwanne in Mitleidenschaft gezogen hatte. Als Sechster „rettete“ er sich über die Ziellinie. Das ergab auch den sechsten Gesamtrang in der STC-1600 und den zweiter Platz unter den VW-Polos im kfz1.com cup bedeutet. Bereits am 27. August steht schon das nächste Rennen im PS Racing Center Greinbach an. Andreas Langeder in DriftChallenge unterwegs Andreas Langeder hält in der Drift Challenge die Fahnen für GDrift-Performance hoch. Mit seinem potenten BMW E30 338i Touring startete er vergangens Wochenende beim vorletzten Lauf zur österreichischen Drift-Staatsmeisterschaft in Teesdorf bei Baden (NÖ). Trotz längerer Nassdriftpause (Langeder fuhr einige Testläufe im Bereich Trockendriften) war das Gefühl für das Auto gleich wieder da. „Das ist schon ganz was anderes. Auf bewässertem Asphalt ist das Driften weit schwieriger. Im Trockenen hast du immer Grip, um Geschwindigkeit zu reduzieren oder die Vorderachse lenkbar zu halten. Im Nassen ist das weit schwieriger, weil die Haftgrenze viel schneller erreicht ist. Da muss man schon richtig zackig sein am Steuerrad“, erklärt Langeder den Unterschied zwischen Trocken- und Nassdriften. Langeder wurde Fünfter in der Klasse R2 (Renntourenwagen über 2,9l Hubraum). Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4