Ein heißer Renntag wartet in Natschbach

Stockcar-Organisationsleitung Andreas Kampichler, Gerald Koloc und Walter Lechner bei der Fahrerbesprechung. - Foto: Walter Vogler
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MOTORSPORT. Für den vierten Wettkampf zum Stockcar Racing Cup in Natschbach wird Hochsommer vorausgesagt.


Am kommenden Samstag, dem 26. August, brennt wieder der Sand in Natschbach-Loipersbach. Der vierte Renntag zum Stockcar Racing Cup steht auf dem Programm. Und nicht nur an die 50 Piloten werden sich dabei heiße Duelle liefern, sondern auch das Wetter wird das Seine zu einem hitzigen Motorsportspektakel beitragen. Denn laut Prognose lässt der Sommer gerade zum Wochenende noch einmal seine Muskeln spielen und schickt via Sonne über 30 Grad in den Osten Österreichs. Beste Voraussetzungen also auch für die Fans auf den Zuschauerrängen, die heuer zu jedem Renntag in bis zu 1000-facher Anzahl auf ihre Kosten gekommen sind.

Für das seit Saisonbeginn verantwortliche Gloggnitzer Organisatoren-Trio Andreas Kampichler, Gerald Koloc und Walter Lechner wäre ein wettertechnisch betrachtet  makelloser Renntag freilich nur der verdiente Lohn für bisher engagiert, unaufgeregt und souverän verrichtete Arbeit. Auch ausgleichende Gerechtigkeit könnte man es nennen, nachdem der ursprünglich für 22. April angesetzte erste Renntag dem Spätwinter zum Opfer gefallen ist und der dritte Renntag vor acht Wochen nach einem beeindruckenden Wolkenbruch gerade noch mit Hängen und Würgen zu Ende gefahren werden konnte.

Die Sieger werden in vier Klassen ermittelt

Doch alles das ist Schnee von gestern, denn am Samstag sollen bei Sonnenschein und guter Laune die Tagessieger in den Klassen Formel 2, Hecktrieb, Saloon Cars sowie Stockcar Junior ermittelt werden.
In der Formel 2 ist der Grafenbacher Marcus Lechner der große Gejagte. Er führt die Gesamtwertung vor Manuel Otter und Fritz Wallner an, wobei der Drittplatzierte aus Katzelsdorf diesmal nicht am Start steht. Dafür ist zum zweiten Mal Rallye-Ass Luca Waldherr mit von der Partie. Der 23-jährige Thomasberger freut sich über seinen neuerlichen Start und bringt mit Rudolf Messner auch einen guten Freund mit, der ebenfalls Gas geben wird. Waldherr: „Rudi bringt eine fast 20-jährige Erfahrung aus dem Autocross-Sport mit.“ Messner war außerdem der allererste Beifahrer von Rallye-Legende Andreas Waldherr, dem viel zu jung verstorbenen und unvergessenen Vater von Luca.

Bei den Saloon Cars führt Georg Weissenböck aus Küb mit einem Vorsprung von 19 Punkten auf den Wiesmather Roman Führinger, dahinter lauern jedoch auch die beiden Weinviertler Lukas und Sascha Troll auf ihre Chance. In der Heckklasse führt Organisator Gerald Koloc mit 30 Punkten Vorsprung auf Paul Bierl und dem Wiener Fritz Hemmelmeyer. Bei den Junioren (Burschen und Mädchen von 13 bis 17Jahren) liegt der Neunkirchner Gabriel Giuglea vor Marco Steiner, der ebenfalls aus Neunkirchen kommt.

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