Déjà-vù: Wieder torlos gegen den LASK

Mit allen Mitteln wehrt sich Wiener Neustadt beim LASK und hielt ein torloses Remis: - Foto: WNSC
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FUSSBALL. Vier Tore in elf Spielen, aber acht Punkte: Der SC Wiener Neustadt kommt daher aus der Abstiegszone nicht heraus.

LASK Linz – SC Wiener Neustadt 0:0. – SCWN: Schierl;  Seebacher, Mally, Sittsam, Yavuz (56., Saurer); Duran, Rusek; Jatic (45., Maderner), Fischer (81., Bachler), Takougnadi; Stefel. – Wenn der Tabellenzweite auf einen möglichen Abstiegskandidaten trifft, dann erwartet man einen deutlichen Klassenunterschied. Der war aber in dieser Begegnung von Beginn an nicht zu bemerken. Die Niederösterreicher präsentierten sich auf Augenhöhe mit den Hausherren und Titelanwärter aus Linz und ließen nicht viele Angriffe des LASK zu. So richtig gefährlich wurde es erst in der 22. Minute, als ein Kerhe-Stanglpass keinen Abnehmer im Neustädter Strafraum fand.

In weiterer Folge versuchte Mario Reiter (33.) per Volleyschuss den LASK in Führung zu bringen, doch sein Versuch ging deutlich über die Latte. Wenig später dann aber ein Ausrufezeichen der Neustädter: Nach einem Eckball versuchte es Manfred Fischer aus der Distanz, jedoch verfehlte sein Gewaltschuss das Tor. Es folgten noch ein paar gefährliche Angriffe der Gastgeber, die allerdings ungenutzt blieben. Kurz vor der Pause verletzte sich SC-Kicker Mirza Jatic. Bitter für ihn und den SC, weil Jatic bis dahin eine starke Leistung zeigte. Mit einem 0:0 ging es dann in die Kabinen.

Der LASK setzte Wr. Neustadt unter Druck

Nach der Pause legten die Linzer dann so richtig los, waren wesentlich offensiver eingestellt und versuchten das Kreiss-Team noch mehr unter Druck zu setzen. Entlastungsangriffe der Neustädter wurden seltener. Brandgefährlich wurde es dann erstmals in der 58. Minute, als Rene Gartler im Strafraum durchbrach und die Stange traf. Da hätte Torhüter Domenik Schierl keine Chance gehabt. Der LASK zeigte sich auch danach giftig und drängte auf das Führungstor. Die SC-Defensive stemmte sich aber wacker dagegen.

Vor allem gegen Ende der Begegnung wurde es aber richtig brenzlig. Da hatten die Linzer noch einige Möglichkeiten, um die Partie zu entscheiden. Ex-Neustädter Fröschl (82.) an die Stange, Gartler (83.) per Kopf über das Tor und auch Pellegrini (91.) und Ramsebner (93.) trafen aus kurzer Distanz das SC-Gehäuse nicht. Auf der anderen Seite hätten die Blau-Weissen durch Benjamin Bachler (87.) und Florian Sittsam (91.) noch einen Lucky Punch setzen können. Letztendlich blieb es aber wie im Hinspiel beim 0:0, mit dem der SC deutlich besser leben kann als der Linzer Traditionsklub

Sky Go Erste Liga, elfte Runde:

Wacker Innsbruck – FAC 1:1 (0:1). – Tore: Augustin (71.); Luxbacher (41.)

SKN St. Pölten – FC Liefering 1:0 (0:0). – Tor: Hartl (65./Elfmeter). – Rote Karte: Oberlin (15./Liefering)

Austria Lustenau – SV Kapfenberg 1:2 (0:1). –  Tore: Wießmeier (53.); Joao Victor (19., 65.)

Austria Klagenfurt – Austria Salzburg 1:1 (0:1). – Tore: Eler (91.) bzw. Grubeck (37.). – Rote Karte: Bukva (82./Salzburg)

1.Wacker Innsbruck1182129: 1226
2.LASK Linz1172218: 723
3.SKN St. Pölten1162317:1120
4.SV Kapfenberg1161419:2019
5.FC Liefering1160522:2318
6.Austria Klagenfurt1144318:1516
7.SC Austria Lustenau1141613:1313
8.Austria Salzburg1133518:2318
9.SC Wiener Neustadt112274:158
10.Floridsdorfer AC1101106:251

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