SKN St. Pölten nach sechs Spielen noch ohne Sieg Themen:Fußball Michael Amblich: Sechs Spiele ohnen einen Sieg und verärgert über die Schiedsrichterleistung. - Foto: Helmut Lackinger Von: Heinz Harauer 27. August 2017 FUSSBALL: Zwei fragwürdige Schiedsrichtertentscheidungen brachten den SKN um den ersten Sieg in der neuen Saison. Wolfsberger AC – SKN St. Pölten 2:1 (0:1). SKN: Riegler; Diallo, Huber, Petrovic; Stec, Martic (66. Hofbauer), Ambichl, Mehmedovic; Ingolitsch (57. Davies), Riski, Parker (83. Doumbouya). – Tore: Riski (x); Orgill (78.), Gschweidl (87.) . – Im ersten „Wolfsduell“ – insgesamt dem neunten – der neuen Saison musste Chefcoach Jochen Fallmann schon vor dem Anpfiff eine bittere Pille schlucken – Mittelfeldstratege Martin Rasner verletzte sich im Abschlusstraining und musste kurzfristig durch Manuel Martic ersetzt werden. Mit der Hereinnahme von Sandro Ingolitsch gab es noch eine weitere Änderung im Vergleich zur Partie in Salzburg. Zu Beginn nahmen allerdings die Hausherren das Heft in die Hand. Ouedraogo prüfte per Kopf zum ersten Mal Christoph Riegler (4.). Wenig später waren die Kärntner einem Torerfolg dann sogar noch näher, der Volleyschuss von Abwehrchef Rnic strich knapp am Tor vorbei (10.). In Führung gingen jedoch die St. Pöltner: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld bediente Martic mit einem perfekten Lochpass Riski, der ohne Problem zum 1:0 einschob (14.). Beinahe wäre die Führung allerdings postwendend wieder dahin gewesen, Riegler behielt im Eins-gegen-Eins mit Ouedraogo aber die Oberhand und bewahrte die Wölfe vor dem ersten Gegentreffer (16.). Im Anschluss flachte das Geschehen auf dem Rasen hingegen zusehends ab und das Tabellenschlusslicht gewann etwas an Sicherheit im Spiel – erst kam Riski nach einem Pass von Ingolitsch gegen Kofler nur knapp zu spät (31.), dann jagte Damir Mehmedovic aus aussichtsreicher Position das Leder über das Gehäuse (39.). Und da Ouedraogo auf der Gegenseite auch seine dritte Gelegenheit an diesem Nachmittag ungenützt ließ und den Ball am langen Eck vorbeischob (41.), ging es mit einer knappen Führung für die niederösterreichischen Gäste in die Kabinen. Fehlentscheidungen kosteten den möglichen Sieg In der zweiten Spielhälfte entglitt dem SKN mit Fortdauer der Partie immer mehr das Spiel und die Gastgeber drückten auf das 1:1. Und doch hatte Martic kurz nach Wiederbeginn die Gelegenheit, auf 2:0 zu stellen: Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite streifte sein Schuss aus 20 Metern nur das Außennetz (52.). Wenig später konnte der SKN dann von Glück reden, nicht den Ausgleichstreffer zu kassieren. Ein eigentlich harmloser Ball wurde von Parker unglücklich in den Lauf der Wolfsberger Offensive abgefälscht, doch Ex-Wolf Gschweidl traf aus gut zehn Metern nur die Innenstange (55.). Knapp zehn Minuten vor dem Ende kam ein folgenschwerer Schiedsrichterfehler: Nach einem Freistoß von links konnte Riegler einen Wernitznig-Kopfball zwar noch parieren, den Abstauber setzte Orgill dann aber in die Maschen (78.). Doppelt bitter, zumal beide Akteure bei ihren jeweiligen Aktionen im Abseits gestanden waren. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Denn in der 87. Minute löste sich Gschweidl von seinem Gegner, kam etwas glücklich zum Ball und vollendete zum Siegestreffer für die Wolfsberger (87.). Der Schock und die Enttäuschung standen Ambichl & Co nach dem Abpfiff kollektiv ins Gesicht geschrieben. Eine Frage an den Trainer: Warum kommt der SKN nach der Pause immer „ins Schwimmen“? Noch eine Frage an den Besetzungsrefrenten: Warum pfeifen solche „Pfeifen“ überhaupt Bundesligapartien? Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro