Max Hofer mit zwei Erfolgen zum Sachsenring

Max Hofer (Nummer 19) peilt einen Spitzenplatz an. - Foto: Alexander Trienitz
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MOTORSPORT. Am Wochenende geht es für den Perchtoldsdorfer Max Hofer in der ADAC TCR Germany auf dem Sachsenring weiter.

Nicht nur die Schule in der Südstadt hat für Max Hofer wieder begonnen. Auch die TCR Germany, in welcher der 18-jährige Perchtoldsdorfer heuer tätig ist, nimmt wieder Fahrt auf. Nach einer mehr als vierwöchigen Pause steht von 15. bis 17. September die sechste und damit vorletzte Station auf dem Programm. Schauplatz ist diesmal der Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal, der seit 1927 zu den traditionsreichsten Rennstrecken Deutschlands zählt. Von 1990 bis 1996 wurde der Kurs vom weltbekannten Rennstreckenkonstrukteur Hermann Tielke in einen Hochgeschwindigkeitskurs der moderneren Art umgebaut.

Max Hofer freut sich auf seinen nächsten Start in der TCR Germany. Wenngleich er die erste Poleposition seiner Karriere zuletzt in Zandvoort leider nicht optimal ausnützen konnte, gibt diese zusätzliche Kraft. Hofer: „Auch das gehört zu einem gewissen Reifeprozess dazu. Ich weiß, was falsch gelaufen ist und wenn ich das nächste Mal vorne stehe und weiß, was ich  besser machen kann, dann hab‘ ich was dazugelernt. Jetzt werde ich versuchen, die beiden letzten Rennwochenenden des heurigen Jahres in Sachsen und  eine Woche später in Hockenheim zu genießen und vielleicht noch einmal auf mich aufmerksam zu machen.“

Die 14 Kurven des Sachsenrings sind Hofer zwar bekannt, aber nicht wirklich sonderlich gut. „Ich war ein einziges Mal dort, als ich einmal Testfahrten in der Formel 4 absolviert habe. Der Kurs ist mir als nicht besonders anspruchsvoll in Erinnerung geblieben. “

Die Pause mit zwei Rennen verkürzt

Rennsportmäßig gerastet hat der Youngster in der einmonatigen Pause freilich nicht, das hätten seine PS-durchtränkten Gene wahrscheinlich auch gar nicht zugelassen. Im Gegenteil: Hofer tauschte seinen TCR-Audi RS3 kurzerhand gegen einen Porsche Cayman V5 ein und bestritt damit zwei Rennen im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft über die berüchtigte Nordschleife des Nürburgrings. Mit seinem südafrikanischen TCR-Germany-Teamkollegen Sheldon van der Linde und dem deutschen ProSport Performance Team war der Niederösterreicher dabei überaus erfolgreich. Einem Sieg vor zwei Wochen ließ das Fahrerduo am vergangenen Wochenende einen zweiten Platz folgen.

Mit den beiden Rennen verfolgte Hofer aber auch noch ein anderes, vordergründiges Ziel: „Damit habe ich nunmehr die A-Lizenz für die Nordschleife erworben. Das heißt, dass ich dort in Zukunft auch mit GT-Autos fahren darf.“ Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung also.

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