Amstetten scheiterte an Wacker Innsbruck

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FUSSBALL. Der SKU Amstetten wehrte sich gegen Wacker Innsbruck im ÖFB-Cup  kräftig, aber vergeblich.

SKU Ertl-Glas Amstetten – FC Wacker Innsbruck 0:1 (0:0). – SKU: David Affengruber; Lukas Deinhofer (82. Florian Uhlig), Mario Holzer (46. Daniel Scharner), Markus Keusch, Sascha Fahrngruber; Matthias Wurm, Tobias Haider-Madl; Patrick Lachmayr (39. David Peham), Jannick Schibany, Fabian Rülling; Milan Vukovic. – Tor: 0:1 Jamnig (80.). – Auf tiefem Boden erwischten die Gäste den besseren Start und fanden schon nach drei Minuten die erste große Chance vor. Amstetten Schlussmann Affengruber besserte den Abwehrfehler aber aus wehrte den Schuss von Gabriele mit dem Fuß ab.

Nach einigen Minuten konnten sich die Amstettner vom anfänglichen Druck der Tiroler befreien und dagegen halten. Einige Standards brachten in dieser Phase aber nichts ein. Der rutschige Boden machte beiden Teams merklich zu schaffen und beeinflusste den Spielfluss entsprechend. In der 15. Minute probierte es der Innsbrucker Harrer mit einem scharfen Schuss aus der Distanz, Goalie Affengruber konnte das Leder aber über die Latte drehen.

Ein Blackout des Innsbrucker Innenverteidigers Baumgartner bescherte den Niederösterreichern die größte Chance des bisherigen Spiels. Milan Vukovic fing den total missglückten Rückpass an der linken Abwehrseite ab und zog alleine auf Torhüter Knett zu. Der Angreifer schlenzte die Kugel aber über das Tor. Zu allem Überdruss war dann für Patrick Lachmayr das Spiel nur wenige Minuten später schon zu Ende. Der Flügelflitzer des SKU musste mit einer Zerrung verletzt ausscheiden. Der FC Wacker Innsbruck wurde mit Fortdauer des Spiels wieder stärker, kam aber nur durch Gabriele zu einer Kopfballchance. Auf der Gegenseite wurde Amstetten über Vukovic noch einmal gefährlich, am torlosen Pausenstand änderte sich aber nichts mehr.

Beide Teams scheuten das Risiko

In der Pause musste auch SKU-Kapitän Mario Holzer verletzungsbedingt aus dem Spiel und durch Daniel Scharner ersetzt werden. Auch in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs nimmt keines der Teams das letzte Risiko, beide Seiten lauerten weiter auf ihre Chance. In der 56. Minute hätte für die Gäste dann aber plötzlich 0:1 stehen können. Ein Harrer-Stanglpass zur Mitte kann von Fahrngruber unter Zuhilfenahme seines Gegenspielers aber gerade noch entschärft werden; viele Zuschauer hatten den Ball schon im Tor gesehen.

Mit jeder Minute verschlechterten sich die Bodenverhältnisse und allen Beteiligten war nun klar, dass der erste Treffer die Partie wohl entscheidend werden könnte. In der 71. Minute probierte es Vukovic mit einem Volley, doch der Ball verfehlte sein Ziel doch deutlich. Auf der Gegenseite knallte Gabriele aus etwa 18 Metern den Ball an die Querlatte und kurz darauf scheiterten die Rieder aus spitzem Winkel. Plötzlich lag die Vorentscheidung in der Luft: Die Gäste drücken nun vehement, Maak prüfte Affengruber mit einem Kopfball. Im Gegenzug traf Jannick Schibany aus einem Konter, der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung aber nicht anerkannt.

Die Innsbrucker wurden ihrer Favoritenrolle mit Fortdauer des Spiels immer mehr gerecht und holten im Finish zum entscheidenden Schlag aus. Kapitän Florian Jamnig entschied schließlich die Regenschlacht und traf in der 80. Minute in die lange Ecke, auch der Rettungsversuch von Lukas Deinhofer konnte das Cup-Aus des SKU nicht verhindern. In den letzten Minuten warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne, doch die Tiroler hielten der kurzen Drangperiode stand und zogen am Ende knapp, aber nicht unverdient, ins Achtelfinale ein.

 

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