Max Hofer – das Beste kommt zum Schluss

Die Siegerehrung mit Max Hofer (2. von li.). - Foto: ADAC Motorsport
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MOTORSPORT. Im letzten Saisonrennen der TCR Germany fuhr Max Hofer in Hockenheim sensationell aufs Siegespodest.

Mit den Läufen 13 und 14 feierte die ADAC TCR Germany an diesem Wochenende ihr saisonales Abschlussfest. Schauplatz der beiden Finalrennen, an denen jeweils 37 Piloten am Start standen, war der traditionsreiche Hockenheimring in Deutschland.

Für den Perchtoldsdorfer Max Hofer, der erst heuer in diese von hochtalentierten Nachwuchspiloten aus aller Herren Länder beheimateten Tourenwagen-Klasse eingestiegen ist, ergab sich damit die Möglichkeit, abermals seine bereits außergewöhnlichen Fähigkeiten in Sachen Autorennsport zur Schau zu stellen. Und wie er das tat, war tatsächlich aller Ehren wert. Der 18-jährige Niederösterreicher holte heute Nachmittag nämlich sensationell den zweiten Platz und somit im allerletzten Saisonrennen seinen ersten Podiumsplatz in der TCR Germany.

Aus der sechsten Startreihe vom elften Platz aus ins Rennen gegangen, brannte Max Hofer  von Beginn weg ein sehenswertes Überhol-Feuerwerk in den Asphalt, zog hinter seinem schnellen Teamkollegen Sheldon van der Linde sofort in eine vorerst sechsköpfige Spitzengruppe. Ein beeindruckendes Manöver, in dem Hofer sowohl van der Linde als auch den Niederländer Niels Langeveld düpierte, schwemmte den rotweißroten Überraschungsmann bereits auf Platz drei. Und als auch noch der führende Deutsche Moritz Oestreich wegen eines Frühstarts mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurde, trennte plötzlich nur noch der bereits seit Samstag feststehende TCR-Germany-Gesamtsieger Josh Files aus Großbritannien den Audi-RS3-Piloten vor der absoluten Topsensation. Hofer ließ sich zumindest nach außen hin nicht aus der Ruhe bringen, blockte nach hinten zu geschickt ab und saugte sich zudem sogar bis auf vier Zehntelsekunden an den Spitzenreiter heran, ehe das Rennen dann ein abruptes Ende nahm. Nach einem Unfall des Finnen Niko  Kankkunen befahl die Rennleitung drei Minuten vor Schluss die rote Flagge, und somit war Max Hofers Traum von einem Podestplatz Wirklichkeit. Hinter Sieger Josh Files und Max Hofer fuhr Niels Langeveld auf Platz drei.

Problemlos auf Platz zwei im Ziel

Max Hofer war selbstredend überglücklich: „Endlich bin ich einmal ohne Probleme durchgekommen, und auch der Start hat diesmal voll gepasst. Vom Speed her war ich ja immer mit meinem Teamkollegen gleichauf, aber es haben sich bei mir halt immer wieder kleine Fehler eingeschlichen, die van der Linde mit etwas mehr Routine nicht  gemacht hat. Diesmal war ich in der entscheidenden Phase ganz ruhig, hätte sogar noch den Führenden angreifen können, hab‘ mich aber dann dafür entschieden, den zweiten Platz abzusichern.“ Ob es nicht schade  ist, dass die Saison gerade jetzt zu Ende ist? „Ja und nein, einerseits könnte es jetzt natürlich gerne noch ein bissel so weitergehen, andererseits schöpfe ich aus diesem Ergebnis enorm viel Kraft und Erfahrung für meine kommenden Aufgaben. Das war ein perfekter Abschluss eines lehrreichen und spannenden Jahres, für das ich mich auch bei meinem PROsport Performance Team ganz, ganz herzlich bedanken möchte.“

Zur Ergänzung: Im vorletzten Saisonlauf am Samstag war Max Hofer ebenfalls vom elften Platz aus ins Rennen gegangen und nach Bremsproblemen an eben diesem Platz ins Ziel gekommen.

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