In den Schlussminuten hat Krems den Krimi verloren Themen:Handball Bester Kremser Werfer: Jakob Jochmann. - Foto: UHK Von: Heinz Harauer 22. Oktober 2017 HANDBALL. Ein Leckerbissen in der Kremser Sporthalle, in der das Vorarlberger Gästeteam mit 31:30 die Oberhand behielt. Moser Medical UHK Krems – Alpla HC Hard 30:31 (10:11). – Werfer Krems: Schafler (5), Jochmann (9/3), Posch (7), Schopf (3), Mitkov (2), Omerovic (1), Simek (3). – Hard: Schmid (4/3), Zivkovic (2), Tanaskovic (1), Knauth (3/3), Dicker (6), Herburger (5), Weber (1), Zeiner (5), Surac (2). – Die Rückraumachse der Kremser rannte zu Beginn in der Offensive des öfteren erfolglos gegen die Harder Wand an. Dass ausgerechnet die beiden Ex-Kremser Gerald Zeiner und Domagoj Surac (2) für die ersten Treffer der Gäste sorgten, war beim Stand von 1:3 nur ein schwacher Trost für die heimischen Fans. Mit Fortdauer der Partie fanden die wieselflinken Angreifer in Rot-Gelb aber immer wieder Lücken in den Reihen der Vorarlberger. Tobias Schopf glich vorerst in Minute 14 zum 5:5 aus. Der Paarlauf, stets mit leichten Vorteilen für die „RotenTeufel“ aus dem Ländle, setzte sich bis zum Ende von Halbzeit eins fort. In den Reihen des UHK stand ab Minute 20 Vlatko Mitkov auch wieder auf dem Parkett. Dem routinierten Shooter der Moser-Boys war jedoch seine verletzungsbedingte Zwangspause noch sichtlich anzumerken. UHK-Kapitän Tobias Schopf scheiterte kurz vor der Pausensirene noch mit einem Siebenmeter an Golub Doknic, der damit eine knappe 11:10-Führung für sein Team in die Kabinen rettete. Schlussphase wurde zu einem Krimi Der zweite Spielabschnitt entwickelte sich zu einem rasanten Tempobolzen auf beiden Seiten, bei dem die Mannschaften einander nichts schenkten. Nach zwei Glanzparaden von Florian Deifel und einem treffsicheren Jakob Jochmann hatte der UHK plötzlich wieder knapp die Nase vorn (22:21 in Minute 46). Aus der Roten Karte gegen Domagoj Surac – er hatte Gunnar Prokop bei seiner Abwehr unglücklich am Kopf getroffen – konnten die Mannschaft von Ibish Thaqi aber kein Kapital schlagen. Hard drehte das Match, nachdem die UHK-Abwehr ohne ihren Strategen Sakib Omerovic nach seiner dritten Zweiminuten-Strafe entscheidend geschwächt wurde. Die Schlussphase entwickelte sich zu einem echten Krimi. Die Truppe von Peter Hrachovec, der mit seiner langen Bank hochkarätigen Akteure im Rücken hatte, bewies Finish einfach den längeren Atem. Der UHK kamen zwar noch einmal auf 28:29 heran, aber die „Roten Teufel“ ließen sich nicht mehr von der Siegesstraße abbringen. Oldboy Michael Knauth traf 29 Sekunden vor dem Ende zum alles entscheidenden 29:31, das Tor Nummer 30 von Fabian Posch war nur noch Ergebniskosmetik. Falken „verschenkten“ einen möglichen HeimsiegKremser Handballer spielten in Linz groß aufHypo NÖ besiegte spanisches TeamHard zum Auftakt harter Prüfstein für die KremserStadtchef Stadler empfing Union HandballerinnenUHK Krems scheiterte nach großartiger LeistungHandball-Hypo peilt den nächsten Titel anStockeraus Damen-Team erstmals ÖHB-Cup-SiegerUnion-Handballerinnen stehen im Cup-FinaleUHK voll auf Kurs in die oberste TabellenregionUHK Krems verpasste Einzug ins ViertlfinalePetar Angelov sicherte Kremser Auswärtssieg