Stard-Team im ständigen Vorwärtsgang Themen:Motorsport Viel Lob für den Letten Janis Baumanis von Stard-Teamchef Manfred Stohl. - Foto: Stard Von: Heinz Harauer 8. November 2017 MOTORSPORT. Bereits vor dem Saisonfinale der World Rallycross Championships zieht Stard-Teamchef Manfred Stohl Bilanz. Auf zum letzten Gefecht heißt es wie in vielen Motorsport-Serien weltweit auch für die FIA World Rallycross Championships. Am 11./12. November steht das Saisonfinale auf dem Programm und dafür muss auch das STARD-Team aus Niederösterreich eine etwas weitere Anreise in Kauf nehmen. Der 12. und somit letzte Saisonlauf geht nämlich erstmals auf dem neuen Killarney International Raceway von Kapstadt in Südafrika über die Bühne. Was also nicht nur für die STARD-Crew völliges Neuland bedeutet, sondern auch für den Rest der WM-Teilnehmer. „Deswegen möchte ich auch gar nicht allzu viel über die kommende Aufgabe reden, das lassen wir einfach mal auf uns zukommen“, sagt Teamchef Manfred Stohl. Viel mehr möchte der ehemalige Rallye-Weltmeister die Gelegenheit nützen, seine Mannschaft vor den Vorhang zu heben. „Wir können als Neueinsteiger in die Weltmeisterschaft auf eine sehr, sehr respektable Saison zurückblicken“, meint Stohl. „Dass wir zu Beginn im März in Barcelona nicht voll auf der Höhe waren, war der enorm kurzen Vorbereitungszeit geschuldet, aber wir haben uns dann von Rennen zu Rennen gesteigert.“ Und der STARD-Chef bilanziert weiter: „Wenn ich zum Beispiel lese, dass ein Fahrer eines anderen Privatteams die wachsende Überlegenheit der Werksteams öffentlich für die eigene Stagnation verantwortlich macht, dann muss ich sagen, dass wir von STARD uns an der Stärke der besten Teams der Welt eher aufgebaut und dank eines ausgezeichneten Jobs jedes einzelnen Mitarbeiters immer mehr aus uns herausgeholt haben.“ Beweisbares Sinnbild für diese ständige Steigerung sei der Lette Janis Baumanis. Stohl: „Wenn man allein die letzten fünf Läufe von Janis hernimmt, ist er im Spitzenfeld der besten WM-Piloten mit dabei. Das freut mich besonders, weil es die harte, konsequente und letztendlich erfolgreiche Arbeit des gesamten Teams dokumentiert.“ Timur Timerzyanov hat beim Teamchef gute Karten Doch auch für seinen zweiten STARD-Schützling, den Russen Timur Timerzyanov, hat der Teamchef lobende Worte. „Wenn das Glück im Lauf der Weltmeisterschaft nur annähernd so gerecht zu ihm gewesen wäre, wie Timur an sich gearbeitet hat, dann wäre er sicher oft ganz vorne zu finden gewesen. Aber irgendwann, das zeigt sich im Sport ja immer wieder, dreht sich das Schicksal in die richtige Richtung und man bekommt dann alles wieder zurück.“ Vielleicht ist es ja in Kapstadt schon so weit. FIA World Rallycross Championship, Stand nach 11 von 12 Läufen: 1. Johan Kristoffersson (Swe/VW Polo GTI) 286 Punkte (Weltmeister!), 2. Petter Solberg (Nor/VW Polo GTI) 234, 3. Mattias Ekström (Swe/Audi S1) 233; . . . 12. Janis Baumanis Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4