Noch alles ist offen im Waldviertler Titelkrimi

Liegt nach dem ersten Tage bei der Rallye Waldviertel in Führung: Raimund Baumschlager. - Foto: Harald Illmer
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MOTORSPORT. Nach dem ersten Tag führt Raimund Baumschlager vor Hermann Neubauer die Waldviertel-Rallye an.

Wäre die 37. Rallye Waldviertel mit dem Stand vom ersten Tag am Freitag beendet, hieße der Staatsmeister des Jahres 2017Raimund Baumschlager. In einem erwarteten Sekundenduell liegt der oberösterreichische Rekord-Champion vor dem entscheidenden zweiten Tag 2,7 Sekunden vor dem regierenden Titelträger Hermann Neubauer. Dieser hatte noch vor der nur zwei Kilometer langen und letzten Prüfung des gestrigen Tages auf dem Nordring in Fuglau mit 0,4 Sekunden geführt, musste sich dann aber Baumschlager im direkten Duell um 3,1 Sekunden geschlagen geben. Niki Mayr-Melnhof, der ebenfalls noch Titelchancen hat, liegt mit 12,3 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Die österreichische Vierfachführung komplettiert Christian Schuberth-Mrlik. Der Waldviertler Lokalmatador fuhr auf der fünften Sonderprüfung die zweitbeste Zeit.  

Nervenstärke ist gefragt

Doch entschieden ist im Titelkrimi noch gar nichts. Denn erstens liegen die drei Meisterkandidaten Baumschlager, Neubauer und Mayr-Melnhof noch immer auf Augenhöhe, und zweitens sind morgen, Samstag, noch weitere neun Sonderprüfungen zu absolvieren. Tatsache ist freilich, dass die Nerven von Prüfung zu Prüfung angespannter, die Zeit der Belauerungsphasen immer kürzer werden muss. Denn wenn keiner der drei aus- bzw. klar zurückfällt, kann zumindest zwischen Neubauer und Baumschlager die Entscheidung um den Titel nur durch einen eigenen Sieg fallen.

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