Der SKN wartet schon 19 Runden auf den Sieg

Auch Neo-Trainer Oliver Lederer scheint keinen Rat mehr zu wissen. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Nach dem torlosen Remis gegen den WAC  ist der SKN St. Pölten schon 19 Runden ohne Sieg.

SKN St. Pölten – Wolfsberger AC 0:0. – SKN: Riegler; Stec, Huber, Muhamedbegovic, Ingolitsch; Thürauer (46. Balic), Hofbauer; Bajrami (87. Doumbouya), Ambichl, Schütz; Riski (69. Pak). – WAC: Kofler; Sollbauer, Rnic, Drescher; Zündel, Offenbauer, Leitgeb, Flecker (82. Ouedraogo); Wernitznig, Orgill (75. Topcagic), Gschweidl (88. Frieser). NV Arena, 2.053 Zuschauer. – Das wird’s wohl gewesen sein. Und der unfassbar lässig verschossene Elfer von Riski (21.) war ein Hinweis, warum der SKN St. Pölten schon 19 Spiele in Serie auf den ersten Sieg wartet: Die Mannschaft ist nicht fähig, die prekäre Situation, in der sich der Klub befindet, zu begreifen. Andererseits ist auch den Funktionären der Weitblick abzusprechen: Noch immer zu glauben, vom letzten Tabellenplatz der Bundesliga wegzukommen, ist bereits fahrlässig. Und Trainer Oliver Lederer, der am wenigsten etwas dafür kann, dass „seine“ Mannschaft kaum etwas zustande bringt, behauptet: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und den WAC über weite Strecken dominiert“. Auch er scheint ebenfalls schon an der Realität vorbeizuschauen.

Die etwas mehr als 2000 Zuschauer in der NV Arena sahen ein Spiel auf einem sehr bescheidenen Niveau, in dem sich die Kärntner mit einem torlosen Remis zufrieden gaben. Angefangen vom verunsicherten Tormann Christoph Riegler, dem bereits in der 3. Minute  (wieder) ein haarsträubender Fehler unterlief, zeigte keiner der eingesetzten Spieler nur annähernd Bundesligareife. Einziger Vorteil der desolaten Vorstellungen: Der Klub erspart sich die Siegesprämien.

 

 

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