Tägliche Turnstunde ist noch nicht vom Tisch

Sportlandesrätin Petra Bohuslav (l.) mit . Michael Strugl, Martina 
Berthold. Bernadette Mennel LH Peter Kaiser sowiew BM Ferald Klug (2.v.re.). - Foto: zVg
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KONFERENZ. Bei der Konferenz der Landessportreferenten in Eugendorf in Salzburg beharrte Petra Bohuslav weiter auf die Einführung einer täglichen Tur- und Bewegungsstunde.

Neben den politischen Landesvertretern aus Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und Vorarlberg war diesmal auch Sportminister Klug vertreten, welcher die ersten Projektphasen der vom Bund konzipierten „Sportstrategie 2018“ vorstellte. Diese soll in Zukunft den Leitfaden hinsichtlich eines koordinierten und kooperativen Vorgehens zwischen Bund und Ländern im Sinne einer gezielten und effektiven Sportförderung darstellen.

Das Land Niederösterreich und die zuständige Sportlandesrätin Petra Bohuslav haben sich diesbezüglich bereits im vergangenen Jahr auf eigene Beine gestellt: „Mit der Präsentation und Umsetzung unserer Sportstrategie 2020 sind wir in Niederösterreich in der Lage, eigenständig unsere Ziele anhand konkreter Messkriterien verwirklichen zu können. Aber dennoch gibt es offene Punkte, die schon seit Jahren auf der Tagesordnung der Konferenz stehen und bei denen der Bund nun endlich die Initiative im Sinne eines Mehrwerts für den Sport in Österreich ergreifen muss“, so Niederösterreichs Sportlandesrätin . Sie spricht hier vor allem die Einführung einer täglichen Turn- und Bewegungsstunde – unabhängig vom jeweiligen Schultyp – an und bekommt in diesem Punkt bei der Konferenz auch die Unterstützung der anwesenden Vertreter aus Oberösterreich und Vorarlberg zugesichert. „Die tägliche Turn- und Bewegungsstunde ist nicht nur essentiell für den Gesundheits- und Breitensport sondern stellt auch das Fundament dar, welches zukünftig die notwendige Breite für den heimischen Spitzensport schaffen soll“, so Bohuslav weiter. Aus diesem Grund ist SPORT.LAND.Niederösterreich schon seit Jahren Vorreiter und Initiator zahlreicher Projekte für mehr Sport und Bewegung an Niederösterreichs Schulen.

Im Zuge der täglichen Turn- und Bewegungsstunde und dessen Bedeutung für den heimischen Spitzensport, stand in Eugendorf auch die geplante Neuregelung sportmedizinischer Untersuchungen auf dem Programm. Einzelne Länder fördern genannte Untersuchungen bereits und betreiben diverse sportmedizinische Institute. Um Doppelgleisigkeiten zu eliminieren, Synergien zu nutzen und Effizienz sicherzustellen ist hier der Bund gefordert, möglichst bald das geplante Konzept zur Regelung sportmedizinischer Untersuchungen inklusive einheitlicher Untersuchungsstandards vorzustellen. Denn nur so ist eine bestmögliche Betreuung unserer hoffnungsvollen Nachwuchssportler möglich.

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