Mit hymnischen Klängen in den Saisonstart 2018

Jänner Rallye-Debütant Niki Mayr-Melnhof. - Foto: Harald Illmer
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MOTORSPORT. Bei der am Freitag beginnenden  33. Jännerrallye wird schon ab Donnerstag in der Freistädter Messehalle ein feierliches Programm geboten.

Wenn am morgigen Donnerstag in der Messehalle von Freistadt die österreichische Bundeshymne erklingt, dann ist das die endgültige Botschaft, dass die 33. Internationale LIETZ SPORT Jännerrallye presented by LT1 OÖ wieder lebt. Nach zwei Jahren Pause wird im Mühlviertel wieder um Staatsmeisterschaftspunkte gekämpft.

Für die 61 Teams, die ihre Teilnahme an der Jännerrrallye 2018 bekundet haben, begannen gestern die Besichtigungsfahrten, die noch bis heute Abend um 18 Uhr erlaubt sind. Besonders genau werden dabei Niki Mayr-Melnhof und dessen Copilot Leopold Welsersheimb mitschreiben. Der Steirer im Ford Fiesta R5 gilt für viele nicht nur als Topfavorit für den Sieg beim Saisonstart, sondern auch überhaupt für den heurigen Meistertitel. In Freistadt freilich werden Mayr-Melnhof, der ein Jännerrrallye-Debütant ist, vor allem die einheimischen Asse das Leben schwer machen. Martin Fischerlehner, der seit 2003 an jeder Jännerrallye teilnahm, und sich heuer einen Ford Fiesta R5 angemietet hat, bringt es auf den Punkt: „So ein Auto leistet man sich nicht, wenn man nicht den Sieg oder zumindest eine Spitzenplatzierung im Auge hat.“ Ins selbe Horn stößt auch Johannes Keferböck: „Es ist  ein absolutes Erlebnis, in einem Rennauto wie dem Ford Fiesta R5 zu sitzen. Ich weiß, was das Auto kann, und das stimmt mich für die Jännerrallye sehr optimistisch.“

Raimund Baumschlager Betreuer bei der Jänner Rallye

Gerhard Aigner, der schon WRC-Erfahrung hat, sowie Gerald Rigler sitzen ebenfalls in einem Ford Fiesta R5. Beide sind genauso für einen Podestplatz gut. Genauso wie wohl auch der Windischgarstener Sebastian Kletzmayr. Der junge Oberösterreicher sitzt erstmals in einem Skoda Fabia R5. Doch dieser stammt aus der BRR-Schmiede von Rekordchampion Raimund Baumschlager. Nicht nur das: Kletzmayr wird während der Rallye auch von Baumschlager selber betreut und geht also mit den Tipps des vierfachen Jännerrallye-Siegers und 14-fachen Staatsmeisters ins Rennen. Am Donnerstag ab 9 Uhr kann er erstmals versuchen, etwas davon umzusetzen. Da beginnt für die Piloten in Oberrauchenödt- Mitterbach der Shakedown, also der letzte Test vor dem Ernstfall.

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