Aserbaidschan harter Prüfstein für U21-Team

St.Pöltens Akademiespieler Martin Raser spielt beim SV-Grödig. - Foto: SVG
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FUSSBALL. Das U21-Nationalteam will nach dem erfolgreichen Auftakt in der EM-Quali mit den Siegen gegen Aserbaidschan und Russland im Rückspiel in der NV-Arena  gegen Aserbaidschan nachlegen.

Die Mannschaft von Teamchef Werner Gregoritsch bereitet sich seit Sonntag im Teamcamp in Bad Erlach vor. Nach den verletzungsbedingten Absagen von Christian Gartner, Louis Schaub, Valentino Lazaro und Ylli Sallahi stehen sieben Akteure des U20-WM-Teams (Jahrgang 1995) im Kader. Martin Rasner (Sprunggelenk) und Sebastian Wimmer (Kreuzbeinprellung) sind angeschlagen.


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Das Team lässt sich vom 2:0-Auswärtssieg im September in Aserbaidschan nicht blenden. „Wir wissen um die Stärken des Gegners. In Baku haben sie uns vor allem durch Standardsituationen und durch ihr schnelles Umschaltspiel Probleme bereitet. Defensiv hat Aserbaidschan eine gute Ordnung, wir verfügen jedoch sehr viel kreative Qualität, um Chancen herauszuspielen. In den ersten beiden Spielen haben wir uns mit sechs Punkten eine gute Ausgangsposition erarbeitet, die wollen wir weiter festigen“, so Werner Gregoritsch. St. Pölten war bereits erfolgreicher Austragungsort des spektakulären 4:3-Heimsiegs des U21-Nationalteams gegen Russland. „St. Pölten ist für uns ein guter Boden. Wir freuen uns auf die Rückkehr in die NV Arena und hoffen wieder auf die lautstarke Unterstützung der Fans.“ Der U21-Jahrgang 1994 ist in allen bisherigen neun Spielen ungeschlagen geblieben und hat sieben Siege und zwei Unentschieden erreicht.

Erstmals zwölft Teams bei der U21-EM-Endrunde

Der Qualifikations-Modus: Die neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Endrunde 2017 in Polen, für die erstmals zwölf Teams teilnahmeberechtigt sind. Die vier Gruppenzweiten mit der besten Bilanz gegen die Gruppenersten, -dritten, -vierten und -fünften bestreiten die Play-offs. In Hin- und Rückspiel werden so die letzten beiden Endrundenteilnehmer ermittelt. In der Gruppe 7 liegt Österreich nach zwei Spielen punktegleich mit Finnland auf Rang 2 (je 6 Punkte), dahinter folgt Deutschland, das jedoch ein Spiel weniger bestritten hat, auf Platz 3.

Der ÖFB-Kader:
TOR: BACHMANN Daniel (Stoke City/ENG), KUSTER Markus (SV Mattersburg)
VERTEIDIGUNG: GUGGANIG Lukas (FSV Frankfurt/GER), JÄGER Lukas (SCR Altach), LIENHART Philipp (Real Madrid CF/ESP), MARTSCHINKO Christoph (FK Austria Wien), MWENE Phillipp (VfB Stuttgart/GER), POSCH Philipp (FC Admira Wacker Mödling), SCHOISSENGEYR Christian (SK Sturm Graz), WESSELY Patrick (FC Admira Wacker Mödling), WIMMER Sebastian (VfL Wolfsburg/GER)
MITTELFELD: BLUTSCH Markus (FC Admira Wacker Mödling), DOVEDAN Nikola (LASK Linz), GRILLITSCH Florian (SV Werder Bremen/GER), GRUBER Andreas (SK Sturm Graz), RASNER Martin (SV Grödig), SCHÖPF Alessandro (1. FC Nürnberg/GER), SERBEST Tarkan (FK Austria Wien), WYDRA Dominik (SC Paderborn/GER)
ANGRIFF: FRIESENBICHLER Kevin (FK Austria Wien), GREGORITSCH Michael (Hamburger SV/GER), GSCHWEIDL Bernd (SV Grödig)


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