Philipp Lienhart hatte Premiere auf der Real-Bank

FSK-St. Pölten-Talent Lisa Marie und Real-Supertalent Philipp Lienhart in der NV-Arena. - Foto: Privat
Share Button

FUSSBALL. Der Österreichische U21-Teamspieler Philipp Lienhart war hautnah dabei, als  Christian Ronaldo sein 324. Pflichtspieltreffer für Real Madrid erzielte.

Österreichische Geschichte schrieb der 19-jährige Philipp Lienhart. Der Lilienfelder wurde von Cheftrainer Rafael Benitez in den A-Kader der Madrilennen berufen und sah den 3:0-Sieg  gegen Levante hautnah von der mit Stars besetzten Ersatzbank aus. Geplant war eigentlich, der Philipp nach einem viertägigen Training mit dem A-Kader wieder mit Reals Satelitenklub Castilla auf Punktejagd zu gehen. Dort, wo Zinedine Zidane der Chefcoach ist und von Lienhart große Stücke hält.


Werbung

Danach kam es völlig anders. Ramos und Pepe  meldeten sich verletzt, dafür rückten Varane und Nacho in der Innenverteidigung nach. Ein Platz auf der Ersatzbank wurde für den Rapid-Nachwuchsspieler frei, der im Vorjahr zu Real Madrid wechselte. Zu einem Kurzeinsatz kam es im ehrwürdigen Estadio Santiago Bernabeu jedoch nicht.

Dafür erlebte der Innenverteidiger einen historischen Moment, der in 30. Minute stattfand: Ronaldo gelang mit dem 2:0 sein 324. Pflichtspieltreffer für Real. Den bisherigen Rekord hielt Real-Legende Raul, der in 16 Jahren 343 Treffer erzielte. Der Portugiese brauchte für seinen Rekord nur nicht ganz sieben Jahre.  Die weiteren Real-Treffer gegen Levante erzielten Marcelo (27.) und Jese (81.).

Lienhart auch „Favorit“ bei Spratzerner Mädchen

Gefragt war Lienhart auch beim 7:0-Erfolg des U-21-Nationalteam gegen Aserbaidschan. Da war der ÖFB-Nachwuchsteamspieler der „Favorit“ der Spratzerner Nachwuchsmädchen, die bei diesem Länderspiel als Ballmädchen eingesetzt waren. Neben Philipp Lienhart  waren auch der verletzte Luis Schaub, Goalgetter Michael Gregoritsch und „Lokalmatador“ Florian Grillitsch  – er erhielt die Ausbildung in der Akademie St. Pölten und spielt bei Werder Bremen – bei den Mädels äußerst gefragt. Erstaunlich, wie die „Jungstars“ profihaft bei diesem „Ansturm“ ihrer Fans reagierten, Autogramme schrieben und für Selfis posierten. Auch bei Interviews zeigten sich Jungprofis selbstsicher. Kein Wunder: Sorgt doch der frühere Fernseh-Sportchef Hans Huber für die perfekte Ausbildung. Nur der Lilienfelder „Superstar“ musste passen: Er durfte keine Fragen über Real Madrid beantworten.


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*