SKN mit Psychotrick zum Sieg in der NV-Arena

Tomasz Wisio (Bild) rutscht statt den gesperrten Michael Huber in die Mannschaft. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Selbst Cheftrainer Karl Daxbacher rätselt über diese ungewöhnliche Heimschwäche der SKN-Spieler. Gegen LASK Linz greift er zu ungewöhnlichen Mitteln.

Zuletzt hat es beim SKN ja bekanntlich in fremden Stadien besser geklappt, als auf dem heimischen Rasen. Deshalb bedient man sich beim Topspiel gegen LASK Linz einfach einmal eines kleinen Psychotricks, um die in der Vergangenheit kaum einnehmbare Festung NV-Arena wieder zu einer solchen zu machen. Auf dem Spielersektor gibt´s zwar noch einige Fragezeichen, die Mannschaft ist aber auf alle Fälle bereits heiß auf das Duell der beiden Verfolger des Tabellenführers Wacker Innsbruck, das im Montagspiel gegen Aufsteiger Austria Salzburg nur ein 1:1 herausholte.


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Die Wölfe setzen wieder einmal  zum Sturm an die Tabellenspitze an – weil sie derzeit vor allem auswärts eine echte Macht sind. Bereits sechs Mal haben die Schützlinge von Karl Daxbacher in „fremden“ Stadien schon gewonnen. Zu Hause in der NV Arena läuft es hingegen leider gar nicht so gut – zwei Mal erst gab’s Jubelszenen.

Ungewöhnliche Vorbereitung auf  ein Heimspiel

Nicht nur, dass der Kader einen zusätzlichen freien Trainingstag erhiel, hat man sich beim SKN für den Schlager morgen Dienstag (18.30)  in der NV-Arena gegen den LASK etwas einfallen lassen: Man simuliert diesmal in der Vorbereitung ein Auswärtsspiel: Nach dem Vormittags-Abschlusstraining geht’s per Bus ins Hotel Böck zum gemeinsamen Mittagessen. Danach werden dort Zimmer bezogen, um noch einmal richtig durchzuschnaufen. Auch die Besprechung findet weit weg von der NV Arena statt. Und last but not least reist das Wolfsrudel dann mit dem Mannschaftsbus über die Westautobahn und der S 33 ins Stadion. „So wie wenn wir in Innsbruck oder Klagenfurt wären“, schmunzelt Coach Karl Daxbacher, der natürlich hofft, dass der Psychotrick auch nutzt.

Allerdings werden die Wölfe auch sonst eine Top-Leistung abrufen müssen, wollen sie den heißesten Titelkandidaten in die Knie zwingen. Die Statistik spricht zudem auch klar gegen die St. Pöltner – erst eine von neun Erstliga-Partien konnte gegen die Linzer gewonnen werden, wobei alle bisherigen Duelle immer mit knappen Resultaten endeten. Verzichten muss Leitwolf Daxbacher beim zehnten Anlauf auf Innenverteidiger Michal Huber , der ja in Klagenfurt Gelb-Rot sah und deshalb gesperrt ist. Für ihn wird wohl Kapitän Tomasz Wisio in die Startelf zurückkehren. Fraglich sind auch David Stec (Adduktorenprobleme) und Florian Mader (der Rücken zwickt), die beide leicht angeschlagen sind. Der Rest des Wolfsrudels brennt jedoch schon bereits darauf, der Glasner-Elf ein Bein zu stellen und somit einen weiteren Schritt in Richtung Tabellenspitze zu setzen.
Der Anpfiff zum Schlagerspiel der 16. Runde erfolgt um 18:30 Uhr (live auf Sky Sport Austria), geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Walter Altmann.


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