Lietz als Titelfavorit zum Finale in der Wüste Themen:Motorsport Der Ybbsitzer Richard Lietz kann sich im Bahrein zum Weltmeister krönen. - Foto: Porsche Von: Heinz Harauer 20. November 2015 MOTORSPORT. Der Ybbsitzer Richard Lietz auf Porsche 911 RSR kann sich bei der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC in Bahrain die WM-Krone aufsetzen. Richard Lietz steht kurz vor dem Titelgewinn in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Nach seinen Siegen am Nürnburgring, in Austin und Shanghai reist der Ybbsitzer als Spitzenreiter im FIA World Endurance Cup für GT-Piloten und klarer Titelfavorit zum Saisonfinale in den Wüstenstaat Bahrain. Mit seinem Porsche 911 RSR, den er sich mit seinem dänischen Teamkollegen Michael Christensen teilt, startet er auf dem anspruchsvollen Bahrain International Circuit in der besonders hart umkämpften Klasse GTE-Pro. Werbung Das Sechsstundenrennen auf dem Bahrain International Circuit wird in der Nachmittagshitze gestartet und geht bei Dunkelheit zu Ende. Die 5,407 Kilometer lange Strecke mit der langen Start-Ziel-Geraden und insgesamt 14 Kurven wurde 2004 für die Formel 1 gebaut. Sie liegt mitten in der Wüste, eine halbe Autostunde südwestlich von Manama, der Hauptstadt des Königreichs. Drei Titel in Bahrain für Richard Lietz möglich Auf jeden Fall verspricht das Saisonfinale noch einmal Spannung und Dramatik. Wenn es gut läuft, kann das Duo für Porsche in Bahrain drei GT-Titel holen, nämlich die für Hersteller, für Teams und für Fahrer. Einfach wird das aber nicht werden. Die Strecke ist sehr hart zu den Reifen. „Wir müssen den 911 RSR so abstimmen, dass wir mit einem Reifensatz eine gute Stunde fahren können. Die Gedanken an den Gewinn des Fahrertitels versuche ich so gut es geht auszublenden. Natürlich bin ich nach dem Sieg in Shanghai in einer tollen Ausgangssituation. Trotzdem wird das kein Selbstläufer. Wir müssen ein fehlerfreies Rennen fahren, brauchen eine perfekte Strategie, gute Boxenstopps und sicherlich auch etwas Glück. Wenn uns das gelingt, haben wir im Titelkampf alle Möglichkeiten,“ so der Niederösterreicher. Der 470 PS starke Porsche 911 RSR, mit dem Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am Start ist, basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Das Siegerauto der Langstreckenklassiker von Le Mans, Daytona und Sebring zeichnet sich durch konsequenten Leichtbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Werbung Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4