FSK St. Pölten-Spielerinnen sind ÖFB-Stützen

Eine Sttze im ÖBF-Nationalteam: Nadine Prohaska (FSK St. Pölten-Spratzern). Foto: FSK
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FUSSBALL. Der FSK St. Pölten-Spratzern ist für alle ÖFB-Frauen-Nationalmannschaften  ein ganz wichtiger Partner. Das spricht klar für die Arbeit der Betreuerstabes.

Meister und Cup-Sieger, dazu Women´s Champions League-Teilnehmer. Und überlegener Herbstmeister in der ÖFB-Frauenliga. Doch neben dem Alltag im Klub wartet auf zahlreiche Spielerinnen auch das Abenteuer Nationalteam. In sämtlichen Ebenen gehören Akteurinnen aus Niederösterreichs Landeshauptstadt  zum Stamm ihrer Teams. Durch die Bank war es ein erfolgreiches Jahr, nicht nur für jene Spielerinnen aus Österreich, sondern auch für die Legionärinnen. Gut möglich, dass es bei der EM 2017 zum Wiedersehen mit einigen Teamkolleginnen kommt.


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Der aktuelle Kader umfasste im Herbst 31 Spielerinnen, davon waren ein Großteil Nationalteamspielerinnen. Doch nicht nur diverse ÖFB-Auswahlen belieferte der FSK, auch Slowakische, Slowenische, Rumänische und Ungarische-Nationalteams  profitierten vom Spielermaterial des Double-Gewinners. Vor allem dem A-Team der ÖFB-Frauen drückten die St. Pöltnerinnen in diesem Jahr eindeutig den Stempel auf. Gleich zu Beginn setzte Sophie Maierhofer ein Ausrufezeichen. Nicht nur, dass sie gegen Spanien ihr Debüt feierte, ihr gelang mit dem 2:2-Ausgleichstreffer auch sogleich ihr erstes Teamtor. Einen Monat später spielte sich erneut eine FSK-Akteurin in den Mittelpunkt. Nicole Billa brachte Österreich in Führung, Patrícia Hmírová glich jedoch kurz darauf aus. Erfreulich: In diesem Match gegen die Slowakische Nationalmannschaft kamen gleich sieben Spielerinnen des späteren Double-Gewinners zum Einsatz. Zwei Tage später schoss Lisa Marie Makas das Goldtor beim 1:0-Erfolg über Ungarn. In dieser Gangart ging es weiter: Nadine Prohaska legte mit dem Führungstreffer den Grundstein zum 2:0-Sieg über Irland im abschließenden Spiel des Istrien-Cups. Im letzten Freundschaftsspiel des Jahres war es erneut Lisa Marie Makas, welche für die Vorentscheidung gegen Australien sorgte. Österreich gewann  schlussendlich mit 2:1 gegen die späteren WM-Teilnehmerinnen.

Stützen verließen FSK in Richtung Deutschland

Nach der Sommerpause ging der Anteil an St. Pölten-Spielerinnen im Kader von Teamchef Dominik Thalhammer etwas zurück, was auch an den Auslandstransfers von Nicole Billa, Lisa Marie Makas und Sophie Maierhofer lag – drei Stützen des Erfolges in der abgelaufenen Meisterschaft. Einzige Stammspielerin in der EM-Qualifikation, von Seiten des FSK Simacek St. Pölten, blieb Nadine Prohaska. Dazu gesellten sich noch Jasmin Eder und Jennifer Pöltl, die beide als Ersatzspielerinnen fungierten. Gleichzeitig  wurden von der U19 Marina Georgieva und Barbara Dunst „hochgezogen“. Damit haben auch jene Spielerinnen den Weg ins Nationalteam gefunden, die vom Nationalen Zentrum für Frauenfußball seit einigen Jahren dafür vorbereitet wurden. Im abschließenden Spiel des Jahres erzielte Nadine Prohaska den Siegtreffer über Israel und rundete das Länderspieljahr perfekt ab. Damit liegt Österreich weiterhin ungeschlagen auf Rang 1 in der Qualifikationsgruppe 8 und hat beste Chancen, sich erstmals für ein Großereignis zu qualifizieren.

Wie bereits im Jahr zuvor qualifizierte sich die U19, als Zweiter der Gruppe 11, für die Eliterunde. In dieser trifft man im April 2016 auf England, Belgien und die Titelverteidigerinnen aus Schweden. Die abgeschlossene Qualifikationsrunde brachte einen 8:1-Kantersieg über Albanien, einen knappen Erfolg über die Ukraine, bei dem Viktoria Pinther per Elfmeter das Siegestor erzielte, sowie eine bittere Niederlage gegen die Schottinnen. Barbara Dunst und Viki Pinther gehörten in der Qualifikation zum Stamm von Teamchefin Irene Fuhrmann, ebenso Rückkehrerin Adina Hamidovic.

Ebenso knapp dran war auch die U17 im abgelaufenen Jahr. Man qualifizierte sich für die zweite Qualifikationsrunde, verpasste in den Spielen gegen Norwegen, Schweden und Dänemark jedoch die Endrunden-Quali. Dennoch lockte das Mini-Turnier am Voithplatz zahlreiche Zuschauer nach St. Pölten. In der laufenden Qualifikation wurde die erste Hürde ungeschlagen gemeistert. Ohne Niederlage und ohne Gegentor schloss man die Gruppe 2 als Sieger ab. Die Auslosung für die Eliterunde brachte Deutschland, Russland und die Schweiz als Gegnerinnen. Wie auch beim FSK gehören Vanessa Kuttner und Evelin Kurz zum Stamm des U17-Nationalteams.

Meisters und Cupsieger baut auch auf Legionärinnen

Neben zahlreichen jungen Talenten sind auch die Legionärinnen wichtiger Bestandteil des FSK Simacek St. Pölten. Gut möglich, dass es bei der EM 2017 einige teaminterne Duelle gibt. Die Slowakinnen liegen nach vier Spielen auf Rang zwei ihrer Gruppe. Alexandra Biroova und Monika Matysova sind dabei zwei wichtige Stützen im Kader von Teamchef Zsolt Pakusza. Torfrau Mihaela Roxana Oprea liegt mit dem Rumänischen Nationalteam ebenfalls auf den zweiten Ülatz. Sie selbst durfte nur im Spiel gegen Albanien zwischen den Pfosten stehen, musste sonst ihrer Teamkollegin den Vorzug lassen. Die Ungarinnen erlebten mit einem 0:12 gegen Deutschland einen Horrorstart. Lilla Sipos und Fanny Vago rehabilitierten sich später zwar, liegen in ihrer Gruppe allerdings nur auf dem dritten Platz. Der Rückstand auf die Zweitplatzierten Kroatinnen beträgt drei Zähler. Ebenso schwierig wird es für Mateja Zver und dem Slowenischen Team. Dieses gewann nur eines der bisherigen Quali-Spiele und liegt auf Position vier. Die Chance zur Qualifikation besteht zwar noch, allerdings muss man gegen Schottland, Island und Weißrussland jeweils auswärts antreten.

Text: FSK


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